Dienstag, 10. Dezember 2019

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Mit Vibration gegen Osteoporose

Vibrationstraining statt Krafttraining?

03.01.2013
Von: Christine Vetter, Foto: thinkstock
Artikel Nummer: 20150
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Mit Vibration gegen Osteoporose

Krafttraining mag nicht jeder. Eine Vibrationsplatte soll auch zum Erfolg führen, aber wie ist das bei Osteoporose-Patienten?


Glaubt man den Versprechungen der Fitness-Gurus, dann sind schon wenige Minuten auf der Vibrations
platte so effektiv wie ein schweißtreibendes Training auf der Beinpresse. Was läge da näher als das Vibrationstraining auch Osteoporose-Patienten zu empfehlen, damit diese kräfteschonend ihre Koordination, Ausdauer, Beweglichkeit und nebenbei ihre Muskelkraft stärken.

Vibrationstraining: Datenlage noch zu widersprüchlich für Empfehlungen!

Von evidenzbasiert kann beim Vibrationstraining allerdings bislang nicht die Rede sein. „Die wenigen Studien, die es zu dem Verfahren gibt, zeigen außerdem widersprüchliche Ergebnisse“, berichtete Tobias Stephan Kaeding vom Institut für Sportmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover beim 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.


Nimmt man alle Studien zusammen, so scheint sich für das Vibrationstraining ein positiver Effekt auf die Knochendichte, den Knochenstoffwechsel und das Sturzrisiko zu ergeben. Zu bedenken aber ist, dass sich dieser Effekt bislang nicht quantifizieren lässt. Auch erlauben die vorliegenden Studien keine eindeutigen Aussagen darüber, was Osteoporose-Patienten hinsichtlich Trainingsdauer und Intensität zu raten ist. Klar scheint aber zu sein, so der Referent, „dass das Vibrationstraining eine gute Alternative für all jene sein kann, die ein Krafttraining nicht absolvieren wollen oder können“.

 

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