Montag, 14. Oktober 2019

Fokus Medizin

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18.03.2019
Von: SG
Artikel Nummer: 26504
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Vitamin D für COPDler

Nehmen Sie die Vitamin-D-Werte Ihrer COPD-Patienten in den Blick. Liegt ein Mangel vor, kann die Gabe des Sonnenvitamins die Anfallshäufigkeit stark reduzieren.


Wissenschaftler der Queen Mary University in London wollten herausfinden, ob bestimmte COPD-Patienten von einer Vitamin-D-Supplementierung profitieren. Hierzu hatten sie die Daten mehrerer COPD-Studien mit insgesamt 469 Personen analysiert.

 

Zuerst Spiegel bestimmen, erst dann substituieren

 

Bei den Betroffenen mit normalen Spiegeln des Sonnenschein-Vitamins brachten die Nahrungsergänzungsmittel keinerlei Nutzen. Lag aber ein Mangel vor, liess sich die Häufigkeit der potenziell tödlichen Exazerbationen nahezu halbieren, bringt Studienleiter Professor Dr. Adrian Martineau­ die Ergebnisse auf den Punkt.

Als Mangel definierten er und seine Kollegen Konzentrationen von weniger als 25 nmol pro Liter Blut bzw. 10 ng pro Milliliter. Bei Kranken mit häufigen Exazerbationen solle aber zunächst der Vitamin-D-Spiegel bestimmt werden, so die Kollegen. Erst dann dürfe den mangelversorgten Patienten das Vitamin D gegeben werden.

 

Pressemitteilung – Queen Mary University of London

 

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