Donnerstag, 09.09.2010     Medical Tribune Group





Neu: Die Ernährungspyramide zum Ausmalen

Für die allgemeine Ernährungserziehung sowie therapiebegleitend bei übergewichtigen Kindern zwischen 4 und 6 Jahren

BREMEN / FRANKFURT AM MAIN, 12. April 2010 – KELLOGG bietet die beliebte Ernährungspyramide für Kinder jetzt neu als Malvorlage zum Einsatz in der Ernährungserziehung von 4- bis 6-Jährigen an. Gemeinsam mit ihren Eltern lernen Kinder so auf spielerische Weise, was abwechslungsreich essen und trinken bedeutet. Die Malvorlage wird von einer ausführlichen und leicht verständlichen Anleitung begleitet. Im Rahmen der Ernährungsberatung oder im Dialog mit Eltern im Vorschulbereich lässt sich daran anschaulich das Prinzip erläutern: Für jede verzehrte Portion und jedes Getränk soll das Kind ein Feld der Pyramide colorieren. Zuhause mit den Kindern wird dann eine Woche lang ausgemalt. Dabei lassen sich Abweichungen leicht feststellen und Veränderungen vereinbaren, d. h. es bieten sich viele Anlässe, um mit der Familie über die Thematik ins Gespräch zu kommen.

Die Ernährungspyramide zum Ausmalen steht Fachkräften und Konsumenten als Schwarz-Weiß-Vorlage im DIN A3-Format und als Datei zum Ausdruck kostenfrei unter www.kelloggs.ch zur Verfügung. Fachkräfte können im „Ernährungsforum für Fachkräfte“ bis zu 25 Stück anfordern.

Ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip

Die einzelnen Lebensmittelgruppen der Ernährungspyramide sind in so viele Felder (= Portionen) eingeteilt, wie 4- bis 6-Jährige davon in einer Woche zu sich nehmen sollten. Diese Einteilung erfolgte anhand der Optimix-Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE).

Innerhalb der Pyramide sind die Lebensmittel abgebildet und extra nebenan Gläser für Getränke. Für jede gegessene Portion und jedes ausgetrunkene Glas malt das Kind ein Feld in der entsprechenden Lebensmittelgruppe bzw. in einem der Gläser farbig aus. Während die Farbauswahl für die Lebensmittelfelder frei ist, sind für die verschiedenen Getränke Farben vorgegeben, damit sich auch die Qualität des Trinkens beurteilen lässt. Schon nach einigen Tagen, spätestens aber nach Ablauf der Woche, sollten Eltern und Kinder das Gesamtbild gemeinsam betrachten. Sind in einer Lebensmittelgruppe oder bei den Gläsern noch viele Felder schwarzweiß, so wurde zu wenig davon gegessen oder zu wenig getrunken. Sind nach kurzer Zeit alle Felder farbig – ist es also schon genug – lässt sich besprechen, wie es an den übrigen Tagen der Woche oder in der nächsten weitergehen sollte.

Hintergründe

Die ernährungspsychologische Forschung zeigt, dass Verbote kontraproduktiv sind und die Ausbildung von Vorlieben fördern. Die Ernährungspyramide zum Ausmalen soll Eltern eine Alternative für eine derartige Abschreckungspädagogik an die Hand geben. Sie zeigt, dass alle Lebensmittel zu einer abwechslungsreichen Ernährung gehören und nichts verboten ist, sondern die Mengen zählen. Mit reiner Wissensvermittlung lässt sich das Essverhalten von Kindern erfahrungsgemäß nicht nachhaltig prägen. Wesentlich erfolgreicher ist die spielerische Vermittlung von Kenntnissen, wie es sich anhand der Ernährungspyramide zum Ausmalen praktizieren lässt.

Die Hoffnung ist, dass die Ernährungspyramide zum Ausmalen auch die Eltern in ihren Bann zieht und zu einem besseren Essverhalten anleitet. Denn sie üben auf kleinere Kinder die stärkste Vorbildfunktion aus. Das Imitationslernen ist das wichtigste Lernprinzip. Wenn dann noch die Handlungsorientierung – das Selbermachen von Speisen, das Experimentieren, das Teilhaben, Schmecken und Genießen – dazukommt, sind das die besten Voraussetzungen für das Erlernen eines gesunden Essverhaltens.



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