Neu: Die Ernährungspyramide zum Ausmalen
Für die allgemeine Ernährungserziehung sowie therapiebegleitend
bei übergewichtigen Kindern zwischen 4 und 6 Jahren
BREMEN / FRANKFURT AM MAIN, 12. April 2010 – KELLOGG bietet die beliebte Ernährungspyramide
für Kinder jetzt neu als Malvorlage zum Einsatz in der Ernährungserziehung
von 4- bis 6-Jährigen an. Gemeinsam mit ihren Eltern lernen Kinder so auf
spielerische Weise, was abwechslungsreich essen und trinken bedeutet. Die Malvorlage
wird von einer ausführlichen und leicht verständlichen Anleitung begleitet. Im
Rahmen der Ernährungsberatung oder im Dialog mit Eltern im Vorschulbereich lässt
sich daran anschaulich das Prinzip erläutern: Für jede verzehrte Portion und jedes
Getränk soll das Kind ein Feld der Pyramide colorieren. Zuhause mit den Kindern
wird dann eine Woche lang ausgemalt. Dabei lassen sich Abweichungen leicht feststellen
und Veränderungen vereinbaren, d. h. es bieten sich viele Anlässe, um mit
der Familie über die Thematik ins Gespräch zu kommen.
Die Ernährungspyramide zum Ausmalen steht Fachkräften und Konsumenten als
Schwarz-Weiß-Vorlage im DIN A3-Format und als Datei zum Ausdruck kostenfrei
unter www.kelloggs.ch zur Verfügung. Fachkräfte können im „Ernährungsforum für Fachkräfte“ bis zu 25 Stück anfordern.
Ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip
Die einzelnen Lebensmittelgruppen der Ernährungspyramide sind in so viele Felder
(= Portionen) eingeteilt, wie 4- bis 6-Jährige davon in einer Woche zu sich nehmen
sollten. Diese Einteilung erfolgte anhand der Optimix-Empfehlungen des Forschungsinstituts
für Kinderernährung (FKE).
Innerhalb der Pyramide sind die Lebensmittel abgebildet und extra nebenan Gläser
für Getränke. Für jede gegessene Portion und jedes ausgetrunkene Glas malt das
Kind ein Feld in der entsprechenden Lebensmittelgruppe bzw. in einem der Gläser
farbig aus. Während die Farbauswahl für die Lebensmittelfelder frei ist, sind für die
verschiedenen Getränke Farben vorgegeben, damit sich auch die Qualität des
Trinkens beurteilen lässt. Schon nach einigen Tagen, spätestens aber nach Ablauf
der Woche, sollten Eltern und Kinder das Gesamtbild gemeinsam betrachten. Sind in
einer Lebensmittelgruppe oder bei den Gläsern noch viele Felder schwarzweiß, so
wurde zu wenig davon gegessen oder zu wenig getrunken. Sind nach kurzer Zeit alle
Felder farbig – ist es also schon genug – lässt sich besprechen, wie es an den übrigen
Tagen der Woche oder in der nächsten weitergehen sollte.
Hintergründe
Die ernährungspsychologische Forschung zeigt, dass Verbote kontraproduktiv sind
und die Ausbildung von Vorlieben fördern. Die Ernährungspyramide zum Ausmalen
soll Eltern eine Alternative für eine derartige Abschreckungspädagogik an die Hand
geben. Sie zeigt, dass alle Lebensmittel zu einer abwechslungsreichen Ernährung
gehören und nichts verboten ist, sondern die Mengen zählen. Mit reiner Wissensvermittlung
lässt sich das Essverhalten von Kindern erfahrungsgemäß nicht nachhaltig
prägen. Wesentlich erfolgreicher ist die spielerische Vermittlung von Kenntnissen,
wie es sich anhand der Ernährungspyramide zum Ausmalen praktizieren lässt.
Die Hoffnung ist, dass die Ernährungspyramide zum Ausmalen auch die Eltern in
ihren Bann zieht und zu einem besseren Essverhalten anleitet. Denn sie üben auf
kleinere Kinder die stärkste Vorbildfunktion aus. Das Imitationslernen ist das wichtigste
Lernprinzip. Wenn dann noch die Handlungsorientierung – das Selbermachen
von Speisen, das Experimentieren, das Teilhaben, Schmecken und Genießen –
dazukommt, sind das die besten Voraussetzungen für das Erlernen eines gesunden
Essverhaltens.
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