„Keine Ausreden mehr“ - eine europäische Informationskampagne über
Erektionsstörungen, die Männer auffordert, ihre Symptome ernst zu nehmen und
unverzüglich mit ihrem Arzt zu sprechen.
GENF, 7. Juni 2010 – Heute wurde die Informationskampagne „www.keineausredenmehr.ch“
gestartet, die Männer für die Notwendigkeit sensibilisieren soll, die Symptome der erektilen
Dysfunktion mit ihrem Arzt zu besprechen. Parallel dazu wird ab heute von den nationalen
Sendern SF1 und TSR1 sowie in Spanien, Frankreich, Grossbritannien, Italien und in 10
anderen EU-Ländern ein Fernsehspot ausgestrahlt.
Erektile Dysfunktion ist eine häufige Erscheinung:
- jeder dritte Mann über 45 leidet daran (33 %),
- nur 10 % von ihnen werden wirksam behandelt,
- wohingegen 95 % aller Fälle behandelt werden können.
In unserer von Stress geprägten Gesellschaft denken die Männer oft fälschlicherweise, die
Symptome von Erektionsstörungen seien auf psychische Ursachen zurückzuführen. Dies trifft
aber nur in weniger als 20 % der Fälle zu.
Untersuchungen im Rahmen der Kampagne „Keine Ausreden mehr“ haben gezeigt, dass
Männer häufig nach Ausreden suchen, um ihre Symptome nicht behandeln zu lassen: der Hund
im Schlafzimmer, die Wirtschaftskrise, ein Abendessen mit zu viel Alkohol, Müdigkeit, die lauten
Nachbarn usw.
Oft denken sie zu Unrecht, dass ihre Erektionsstörungen nicht behandelt werden können oder
dass die Ärzte die entsprechenden Therapien nicht kennen und ziehen erst dann eine
Behandlung in Betracht, wenn ihre erektile Dysfunktion bereits fortgeschritten ist. Die
Kampagne „Keine Ausreden mehr“ hilft Männern, ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen und
sich einzugestehen, dass es für ihr Problem eine medizinische Lösung gibt.
Über erektile Dysfunktion
Erektile Dysfunktion tritt auf, wenn das Blut nicht in ausreichender Menge in den Penis gelangt
oder zu schnell wieder abfliesst, um eine Erektion und eine sexuelle Aktivität zu ermöglichen.
Weltweit leiden fast 189 Millionen Männer darunter, und die Häufigkeit steigt mit zunehmendem
Alter an. Rund 75 % der Fälle sind auf physische Ursachen wie beispielsweise Bluthochdruck,
Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Prostatabeschwerden zurückzuführen.
Erektionsstörungen können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und zu Frustration,
Gereiztheit und Depressionen führen. Betroffene sollten so schnell wie möglich mit ihrem Arzt
sprechen, damit das Problem und gegebenenfalls Begleiterkrankungen, die dafür verantwortlich
sind, identifiziert und behandelt werden können. Des Weiteren wird den Patienten empfohlen,
ihre Medikamente nur über offizielle Kanäle, das heisst in der Apotheke und auf Rezept, zu
erwerben.
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