Donnerstag, 09.09.2010     Medical Tribune Group





„Keine Ausreden mehr“ - eine europäische Informationskampagne über Erektionsstörungen, die Männer auffordert, ihre Symptome ernst zu nehmen und unverzüglich mit ihrem Arzt zu sprechen.

GENF, 7. Juni 2010 – Heute wurde die Informationskampagne „www.keineausredenmehr.ch“ gestartet, die Männer für die Notwendigkeit sensibilisieren soll, die Symptome der erektilen Dysfunktion mit ihrem Arzt zu besprechen. Parallel dazu wird ab heute von den nationalen Sendern SF1 und TSR1 sowie in Spanien, Frankreich, Grossbritannien, Italien und in 10 anderen EU-Ländern ein Fernsehspot ausgestrahlt.

Erektile Dysfunktion ist eine häufige Erscheinung:
- jeder dritte Mann über 45 leidet daran (33 %),
- nur 10 % von ihnen werden wirksam behandelt,
- wohingegen 95 % aller Fälle behandelt werden können.
In unserer von Stress geprägten Gesellschaft denken die Männer oft fälschlicherweise, die Symptome von Erektionsstörungen seien auf psychische Ursachen zurückzuführen. Dies trifft aber nur in weniger als 20 % der Fälle zu.

Untersuchungen im Rahmen der Kampagne „Keine Ausreden mehr“ haben gezeigt, dass Männer häufig nach Ausreden suchen, um ihre Symptome nicht behandeln zu lassen: der Hund im Schlafzimmer, die Wirtschaftskrise, ein Abendessen mit zu viel Alkohol, Müdigkeit, die lauten Nachbarn usw.

Oft denken sie zu Unrecht, dass ihre Erektionsstörungen nicht behandelt werden können oder dass die Ärzte die entsprechenden Therapien nicht kennen und ziehen erst dann eine Behandlung in Betracht, wenn ihre erektile Dysfunktion bereits fortgeschritten ist. Die Kampagne „Keine Ausreden mehr“ hilft Männern, ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen und sich einzugestehen, dass es für ihr Problem eine medizinische Lösung gibt.

Über erektile Dysfunktion

Erektile Dysfunktion tritt auf, wenn das Blut nicht in ausreichender Menge in den Penis gelangt oder zu schnell wieder abfliesst, um eine Erektion und eine sexuelle Aktivität zu ermöglichen. Weltweit leiden fast 189 Millionen Männer darunter, und die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter an. Rund 75 % der Fälle sind auf physische Ursachen wie beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Prostatabeschwerden zurückzuführen. Erektionsstörungen können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und zu Frustration, Gereiztheit und Depressionen führen. Betroffene sollten so schnell wie möglich mit ihrem Arzt sprechen, damit das Problem und gegebenenfalls Begleiterkrankungen, die dafür verantwortlich sind, identifiziert und behandelt werden können. Des Weiteren wird den Patienten empfohlen, ihre Medikamente nur über offizielle Kanäle, das heisst in der Apotheke und auf Rezept, zu erwerben.



Medical Tribune public - eine Tochter von Medical Tribune
 
[ Home ] [ Sitemap ]
 
hosted by bit-heads GmbH