Freitag, 10.09.2010     Medical Tribune Group





Guter Schlaf ist wirkungsvolle Medizin – Jeder 3. Schweizer klagt über Schlafprobleme.

In der Ruhe liegt die Kraft

Warum der Mensch seinen Schlaf braucht, darüber rätseln Experten. Nur soviel ist sicher: Wer zu wenig oder schlecht schläft, schadet seiner Gesundheit. TopPharm Apotheken beraten vom 21. Januar bis 18. Februar zum Thema Schlaf.

Münchenstein, 14. Januar 2010 – athk. Das wirksamste Wellness-Programm für den Menschen ist guter Schlaf. Hier bekommt der Körper, was er wirklich braucht: Ruhe und Entspannung pur. Auch für die Gesundheit des Gehirns ist erholsamer Schlaf enorm wichtig. Es ist zwar während des Schlafs messbar aktiv, doch braucht unser Kopf diese Zeit, um Eindrücke und Erfahrungen zu verarbeiten.

Die Schlafforschung rüttelt wach

Auch wenn die Schlafforschung ein recht junger Zweig der Wissenschaft ist, so bringt sie doch Ergebnisse an den Tag, die wachrütteln sollten. Etwa ein Drittel der Schweizer klagt über gelegentliche Ein- und Durchschlafstörungen, über zehn Prozent gar über chronisch gestörten Schlaf. Und jede zwölfte Person in der Schweiz konsumiert Schlaf- und Beruhigungsmittel. Das jedoch kann keine Dauerlösung sein: Ein Grossteil der Mittel hat nach dem Absetzen nur noch grössere Schlafstörungen zur Folge – was nicht selten zur Abhängigkeit führt.

Neben Stress und Alltagsbelastungen ist auch das Umfeld eine Störquelle für gesunden Schlaf: Jeder fünfte Europäer, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sei nachts zu starkem Lärm ausgesetzt. Schon eine langfristige Lärmbelastung von über 55 Dezibel - etwa der Geräuschpegel einer belebten Straße - kann Bluthochdruck und Herzinfarkt verursachen. Dass auch die Dauer der Nachtruhe entscheidend ist, brachte eine weitere Studie ans Licht: Bei Menschen, die nur vier Stunden täglich schlafen, erhöht sich unter anderem das Stresshormon Cortisol merklich.

Wachsam bleiben

Kurzzeitfolgen schlechten oder ungenügenden Schlafs zeigen sich beispielsweise durch Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche oder ein schwaches Kurzzeitgedächtnis. Langfristig gesehen wirken sich die Schlafgewohnheiten auf die gesamte Gesundheit aus: Übergewicht, frühzeitige Alterung, chronische Müdigkeit, schwaches Immunsystem, unausgeglichener Blutzuckerwert und Blutdruck, sowie ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen können die Folge sein.

Augen auf für guten Schlaf

Wie können wir selbst unseren Schlaf beurteilen? Gut geschlafen hat ganz einfach, wer sich tagsüber fit und ausgeruht fühlt. Durchschnittlich braucht der Mensch dazu sieben bis acht Stunden pro Nacht. Entscheidend ist neben der ausreichenden Dauer vor allem auch die Qualität der Schlafphasen. Über verschiedene Möglichkeiten und den individuellen Weg zum besseren Schlaf und zu effektiver Entspannung informiert der TopPharm Beratungsmonat „Entspannung und Schlaf“ vom 21. Januar – 18. Februar 2010. Jede TopPharm Apotheke der Schweiz steht ihren Kunden in dieser Zeit mit vielseitigen Aktivitäten, Informationen und Beratungsangeboten zur Verfügung.



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