Mensch(en) & Technik
Dr. ing. Norbert Hering
Jahrgang 1933; 1993 nach schwerer Erkrankung pensioniert, seitdem als Wissenschaftsjournalist und Dozent tätig. Fachgebiete: Anlagenbau, Rohstoff-Forschung in der Tiefsee, Mensch(en) und High Tech – der Interaktionsbereich zwischen Gehirn und Computer.
Berufsbeginn als Bergmann unter Tage, Studium des Bergfachs (Dipl.-Berging.), Promotion im Bereich der Kybernetik, Wechsel zum Anlagenbau. Knapp 20 Jahre Auslandstätigkeit. Darunter einige Jahre als Managing Director im Anlagenbau in Spanien und Südafrika, als Vorstandsmitglied im Mannesmann-Konzern und Hauptgeschäftsführer der Schweizer SGS – zwischendurch wissenschaftlicher Leiter des Forschungsprogramms „Erze in der Tiefsee“. Beratertätigkeit für die UNO und die UNIDO, Inhaber einer Firmengruppe im Bereich Engineering.
Gegenwärtig: Nach seiner Pensionierung folgten Vorlesungs- und Forschungstätigkeiten an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten zu Themenkreisen um «Gehirn und Computer».
Diverse Veröffentlichungen; das Buch „Vom Denken und von Denkmaschinen“ erschien 2005 im Hippocampus Verlag, Bad Honnef.
Das erste künstliche Gebilde, dem die zivilisierte Menschheit mentale, sozial koordinierende und gleichzeitig auch gewisse autarke Aufgaben übertrug, waren künstliche Zeitmesser. Chronobiologie, Bewusstsein und Zeit, die Zeitmessung der Natur, Zeitmessung und internationale Zeitsysteme sind die Themen, um die es in diesem Beitrag geht.
Verstecken, verbergen – das Militär, Geheimdienste und die Natur benötigt in zahlreichen Situationen die Möglichkeit sich mit den Methoden der Tarnung zu schützen. Mimiki, Tarnkappenbomber sind Begriffe, die wir alles schon gehört haben.
Noch leben wir im glücklichen Zeitalter des schier endlosen Anstiegs von Computer-
und Prozessorleistungen. Der Chip hat in vielen Technikbereichen – darunter in
der Medizin – beherrschende Positionen eingenommen. Wo liegen die Grenzen, was
bestimmt sie und was kommt dann? » weiter
Die Geschichte der Grossrechner ist spannend wie kaum eine andere historische
Betrachtung einer technischen Entwicklung. Und die Grossrechner sind trotz der
leistungsstarken PCs nicht tot zu kiegen, MT-Autor Dr. Norbert Hering nimmt uns
mit auf eine spannnende Reise durch die Zeit der Computergenese. »
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Die Eigenarten menschlicher Wahrnehmung und der Interpretation des Wahrgenommenen
gewinnen für die Mensch-Maschine-Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Prozessoren
sind normalerweise nicht darauf eingerichtet, beispielsweise menschliches Verhalten
unter Schock- oder Stresseinwirkung mit den notwendigen Korrektiven zu deuten;
Fehlerverzeihende neuronale Netze oder Künstliche-Intelligenz-Systeme sind dafür
nicht ausgestattet, retrograde Amnesie oder Tunnelblick zu erkennen resp. rechtzeitig
zu kompensieren. » weiter
Die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung führen –
auf naturwissenschaftlicher Basis – zu Fragen zurück, die bereits griechische
Philosophen beschäftigten: Welche Wahrheit oder welchen Teil der Wahrheit nehmen
wir eigentlich wahr? Inzwischen haben Hirnforschung und Verhaltensforschung
eine Mehrzahl von Einschränkungen an dem identifiziert, was wir von unserer
Aussenwelt wahrnehmen. Das muss konsequenter Weise auch für das gelten, was
wir in unserer Aussenwelt bewirken.
» weiter
Unser Erleben besteht aus den Kopien und gedächtnis-gestützten
Interpretationen, die unser Gehirn daraus produziert. Unser Erleben ist nicht
durch die Daten bestimmt, die unsere Sinnesorgane übermitteln; sie werden
vorab erst einmal im Zentralnervensystem verrechnet. In diese Operationen gehen
Konstante oder Variablen ein, die aus früher Erlebtem stammen. Erst das
Resultat aus diesen Abstimmungsvorgängen formt letztlich das eigentliche
Erleben. Den Erlebensinhalt bestimmt im Wesentlichen ein neuronales Gebilde,
das uns noch weithin unbekannt ist. » weiter
Die neuronale Verbindung zwischen menschlichen oder tierischen Gehirnen und technischen Effektoren könnte sich in einigen Anwendungsfeldern zu einer ernst zu nehmenden Alternative zum elektronisch geregelten Kunsthirn entwickeln: Einsatzversuche in Automaten und Robotern zeigen interessante Resultate. » weiter
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