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Mittwoch, 23.05.2012     Medical Tribune Group





Mensch(en) & Technik


Dr. ing. Norbert Hering

Jahrgang 1933; 1993 nach schwerer Erkrankung pensioniert, seitdem als Wissenschaftsjournalist und Dozent tätig. Fachgebiete: Anlagenbau, Rohstoff-Forschung in der Tiefsee, Mensch(en) und High Tech – der Interaktionsbereich zwischen Gehirn und Computer.

Berufsbeginn als Bergmann unter Tage, Studium des Bergfachs (Dipl.-Berging.), Promotion im Bereich der Kybernetik, Wechsel zum Anlagenbau. Knapp 20 Jahre Auslandstätigkeit. Darunter einige Jahre als Managing Director im Anlagenbau in Spanien und Südafrika, als Vorstandsmitglied im Mannesmann-Konzern und Hauptgeschäftsführer der Schweizer SGS – zwischendurch wissenschaftlicher Leiter des Forschungsprogramms „Erze in der Tiefsee“. Beratertätigkeit für die UNO und die UNIDO, Inhaber einer Firmengruppe im Bereich Engineering.

Gegenwärtig: Nach seiner Pensionierung folgten Vorlesungs- und Forschungstätigkeiten an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten zu Themenkreisen um «Gehirn und Computer». Diverse Veröffentlichungen; das Buch „Vom Denken und von Denkmaschinen“ erschien 2005 im Hippocampus Verlag, Bad Honnef.


» Der Mensch und seine Zeit

Das erste künstliche Gebilde, dem die zivilisierte Menschheit mentale, sozial koordinierende und gleichzeitig auch gewisse autarke Aufgaben übertrug, waren künstliche Zeitmesser. Chronobiologie, Bewusstsein und Zeit, die Zeitmessung der Natur, Zeitmessung und internationale Zeitsysteme sind die Themen, um die es in diesem Beitrag geht.

Tarnkappen-Technologie: Über die Kunst des Verbergens

Verstecken, verbergen – das Militär, Geheimdienste und die Natur benötigt in zahlreichen Situationen die Möglichkeit sich mit den Methoden der Tarnung zu schützen. Mimiki, Tarnkappenbomber sind Begriffe, die wir alles schon gehört haben.

Das Zeitalter der Siliziumchips

Noch leben wir im glücklichen Zeitalter des schier endlosen Anstiegs von Computer- und Prozessorleistungen. Der Chip hat in vielen Technikbereichen – darunter in der Medizin – beherrschende Positionen eingenommen. Wo liegen die Grenzen, was bestimmt sie und was kommt dann? » weiter

Die Geschichte der Grossrechner

Die Geschichte der Grossrechner ist spannend wie kaum eine andere historische Betrachtung einer technischen Entwicklung. Und die Grossrechner sind trotz der leistungsstarken PCs nicht tot zu kiegen, MT-Autor Dr. Norbert Hering nimmt uns mit auf eine spannnende Reise durch die Zeit der Computergenese. » weiter

Die Eigenarten der Wahrnehmung

Die Eigenarten menschlicher Wahrnehmung und der Interpretation des Wahrgenommenen gewinnen für die Mensch-Maschine-Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Prozessoren sind normalerweise nicht darauf eingerichtet, beispielsweise menschliches Verhalten unter Schock- oder Stresseinwirkung mit den notwendigen Korrektiven zu deuten; Fehlerverzeihende neuronale Netze oder Künstliche-Intelligenz-Systeme sind dafür nicht ausgestattet, retrograde Amnesie oder Tunnelblick zu erkennen resp. rechtzeitig zu kompensieren. » weiter

Wahrnehmung – Wahrheit?

Die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung führen – auf naturwissenschaftlicher Basis – zu Fragen zurück, die bereits griechische Philosophen beschäftigten: Welche Wahrheit oder welchen Teil der Wahrheit nehmen wir eigentlich wahr? Inzwischen haben Hirnforschung und Verhaltensforschung eine Mehrzahl von Einschränkungen an dem identifiziert, was wir von unserer Aussenwelt wahrnehmen. Das muss konsequenter Weise auch für das gelten, was wir in unserer Aussenwelt bewirken. » weiter


Wie wahr ist das, was wir wahrnehmen?

Unser Erleben besteht aus den Kopien und gedächtnis-gestützten Interpretationen, die unser Gehirn daraus produziert. Unser Erleben ist nicht durch die Daten bestimmt, die unsere Sinnesorgane übermitteln; sie werden vorab erst einmal im Zentralnervensystem verrechnet. In diese Operationen gehen Konstante oder Variablen ein, die aus früher Erlebtem stammen. Erst das Resultat aus diesen Abstimmungsvorgängen formt letztlich das eigentliche Erleben. Den Erlebensinhalt bestimmt im Wesentlichen ein neuronales Gebilde, das uns noch weithin unbekannt ist. » weiter


Cyborgs und neuronale Verbindungen

Die neuronale Verbindung zwischen menschlichen oder tierischen Gehirnen und technischen Effektoren könnte sich in einigen Anwendungsfeldern zu einer ernst zu nehmenden Alternative zum elektronisch geregelten Kunsthirn entwickeln: Einsatzversuche in Automaten und Robotern zeigen interessante Resultate. » weiter





 
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