Medical Tribune AG



Dienstag, 07.02.2012     Medical Tribune Group





Overnight Reports aus Basel von der 73. Jahresversammlung der
Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin
2005

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Infektiöses Reiseandenken: Hasenpest aus Finnland
Bei einer Lymphknotenschwellung nach einem Skandinavienaufenthalt muss differentialdiagnostisch an eine Tularämie oder Hasenpest gedacht werden. Diese Krankheit wurde bei einer 53jährigen Patientin diagnostiziert, die sich in Anschluss an einen Ferienaufenthalt in Finnland mit Fieberschüben beim Hausarzt meldete. weiterlesen ...


Wassersport und Anstrengung: Lungenödem beim Schwimmwettbewerb
Eine 32-jährige Frau erlitt beim Schwimmen ein Lungenödem. Diesen nicht alltäglichen Fall präsentierte Dr. Matthias Zobrist, Departement für Innere Medizin (DIM), Universitätsspital Zürich in der Postersession anlässlich der 73. Jahresversammlung der SGIM. weiterlesen ...

AGLA Richtlinien seit 1999: Allen bekannt und doch nicht umgesetzt
Seit 1999 sind die Richtlinien betreffend Screening und Therapie des Risikofaktors Cholesterin bekannt. Trotzdem hapert es mit der Umsetzung. Sind die Hausärzte zu nachlässig oder lassen sich die Patienten nicht motivieren? weiterlesen ...


Wechselwirkungen zwischen Arzt und Patienten in Psychotherapie
Zwischenmenschliche Beziehungserfahrungen hinterlassen Spuren in der Psyche eines Menschen und können das Erleben entsprechend verändern. Dr. Andreas Bückert, Konsiliar- und Seminarpraxis "Wohlverstanden" in Zürich, sprach an der 73. Jahresversammlung der SGIM über psychosomatische Fallstricke in der Inneren Medizin. weiterlesen ...


Strategiewechsel in der Hypertonie: Kombination der hochdosierten Monotherapie überlegen
Wirksame Blutdrucksenkung bei möglichst wenigen Nebenwirkungen, das ist das Ziel bei dieser asymptomatischen Erkrankung mit hohem kardiovaskulären Risiko. Nicht jeder Patient spricht gleich auf ein bestimmtes Medikament an. Nun hat sich gezeigt, dass durch eine Kombinationstherapie mehr Responder gibt als bei den jeweiligen Einzelsubstanzen zu erwarten wäre. weiterlesen ...
Pharmawerbung unter der Lupe: Kann sie halten, was sie verspricht?
Der Wahrheitsgehalt pharmazeutischer Werbung interessierte Dr. Claus Hoess, Leitender Arzt für Innere Medizin und Intensivmedizin, Kantonsspital Münsterlingen. Schliesslich werden viele Ärzte auf diese Weise auf Therapie oder Indikationen aufmerksam gemacht. weiterlesen ...
Herzstillstand - Reanimieren oder nicht? Patienten möchten in die Entscheidung eingebunden werden
Sollen wir Patienten darauf ansprechen, ob sie im Falle eines Falles eine Wiederbelebung wünschen oder lieber darauf verzichten möchten? Oder machen wir damit nur unnötig Angst? Und wer sollte diese Entscheidung treffen?
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Fahndung nach Raucher-COPD: Was leisten Hausärzte am Spirometer?
Viele Hausärzte brauchen dringend ein Spirometrie-Auffrischungstraining, das ist eines der Ergebnisse einer laufenden Studie des Universitätsspitals Basel mit Hausärzten, die Raucher auf eine COPD hin untersuchen sollen.
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Fehlerquellen im Umgang mit Patienten, die über Müdigkeit klagen
Wenn man Zahlen zur Häufigkeit des Symptoms Müdigkeit betrachtet, hat man Grund genug, sich etwas detaillierter damit auseinanderzusetzen. weiterlesen ....
Therapieprinzipien Arterielle Hypertonie 2005: Was gibt's Neues?
Ob Kalziumantagonisten, Betablocker, ACE-Hemmer, Sartane oder Diuretika, wichtig ist die optimale Senkung des Blutdrucks. Mit welchen Medikamenten Sie das erreichen, spielt letztendlich keine Rolle. weiterlesen ...

Fit bei der Behandlung von Hypertonikern?
ACE-Hemmer verlangsamen den Abbau von Bradykinin zu inaktiven Peptiden, so Dr. Jürg Nussberger von der CHUV, Lausanne, auf dem Internistenkongress in Basel. In 1% kann daher ein ACE-Hemmer zu einem potentiell letalen Angioödem führen. weiterlesen ...

Medizin - ein sich selbst erhaltendes System?
Um diese angelsächsische These zu überprüfen, machten sich Dr. A. Schönenberger, Dr. W. Perrig und Dr. H. J. Peter vom Universitätspital in Bern auf die Beine: Vier Monate lang nahmen sie präzise die Hauptdiagnose bzw. Einweisungsdiagnose aller Neueintritte auf der Inneren Medizin ins Visier. weiterlesen ...

Aus Fehlern lernen: Kommunikation ist alles
An einem interaktiven Symposium diskutierten Ärzte aus Praxis und Klinik über die gegenseitige Kommunikation. Wenigstens theoretisch waren die Vorstellungen und Wünsche der beiden Ärztegruppen erstaunlich kohärent. weiterlesen ...
Milch-Alkali-Syndrom durch Antazida-Missbrauch
Das Milch-Alkali-Syndrom wurde ursprünglich in den 1920er Jahren beschrieben: Im Rahmen der Behandlung peptischer Ulzera mit Milch und Antazida kam es zu Hyperkalzämie und metabolischer Alkalose. Nach Einführung der H2-Rezeptor-Antagonisten wurde das Erkrankungsbild nur noch selten gesehen. weiterlesen ...

Medizinische Fehler: Warum schwierige Patienten besonders gefährdet sind
Wer kennt sie nicht, die "schwierigen" Patienten, die dem Arzt so viel Nerven und Energie abverlangen? Trotz ständigem Kranksein werden sie meistens alt – falls sie nicht wegen eines medizinischen Fehler vorzeitig sterben. weiterlesen ...

Infektiöses Reiseandenken: Hasenpest aus Finnland
Bei einer Lymphknotenschwellung nach einem Skandinavienaufenthalt muss differentialdiagnostisch an eine Tularämie oder Hasenpest gedacht werden. weiterlesen ...

Second Opinion vom Pathologen: Diagnosefehler lassen sich dramatisch senken
Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Auch in der Medizin. Aus Fehlern kann man klug werden, man muss sie nur finden resp. suchen. Auch in der Medizin. Was bislang nur zögerlich und vereinzelt betrieben wurde, bekommt langsam aber sicher Auftrieb – die systematische Fehlersuche.  weiterlesen ....

Errare humanum est: Willkommen zum 73. SGIM-Kongress
Der mit Abstand grösste medizinische Kongress der Schweiz ist die jährlich stattfindende Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin. Weil in Zürich die Vortragsräume aus den Nähten platzen würden, findet der Kongress in diesem Jahr wieder in Basel statt.  weiterlesen ...


Chronische Schmerzen: Auch im Alter wirkungsvolle Therapie möglich
Chronische Schmerzen gehören nicht natürlicherweise zum Prozess des Alterns dazu - es kann und sollte auch im fortgeschritten Alter eine adäquate Therapie erfolgen, forderte Dr. Roland Kunz, Geriatrie Spital Limmattal. weiterlesen ...


AstraZeneca Grant-in-Aid: Unterstützung für die Forschung
Im Rahmen der Generalversammlung der Schweizerischen Hypertoniegesellschaft wurde unter dem Vorsitz des Präsidenten Dr. Dominique Evéquoz, Oberwalliser Kreisspital, Brig, der von der Firma AstraZeneca gestiftete Grant-in-Aid für Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Hypertonie verliehen. weiterlesen


Arbeit in der Gassenküche: Risiko für einen positiven THC-Test?
Was passiert mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gassenküchen, die tagtäglich über Stunden dem Passivrauch mit mehr oder weniger hohem Cannabisanteil ausgesetzt sind? weiterlesen ...


Kräuterpillen aus Mexiko: Nekrotisierende Vaskulitis statt Gewichtsverlust
So misstrauisch viele Patienten der Chemie gegenüberstehen, so leichtgläubig sind sie, wenn etwas mit dem Label "rein pflanzlich" angepriesen wird. Ihr Vertrauen in einen Appetitzügler, als "Mexican herbal medicine" vermarktet, musste eine Frau teuer bezahlen. weiterlesen ...


Müde und schlapp - häufig ist es nicht nur eine Frühjahrsmüdigkeit
Ein Workshop beim SGIM-Kongress 2005 befasste sich mit dem Thema: "Müde und Schlapp: was steckt dahinter?" Gerade bei einem so unspezifischen Symptom wie der Müdigkeit scheint es schwierig zu sein, den "goldenen Mittelweg" zwischen vorschneller Diagnosestellung und übertriebenem diagnostischem Aufwand zu finden. weiterlesen ...


Kaliumspiegel, Komorbidität und Komedikation bei 15.000 Spitalpatienten
An der Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin präsentierten S. Henz et al. aus St. Gallen eine Untersuchung zum Kaliumspiegel von 15'000 konsekutiven Klinikpatienten, wobei sie sich insbesondere für die Rolle der bestehenden Medikation und der Komorbidität interessierten. weiterlesen ...


Cimicifuga racemosa: Potentiell hepatotoxisch?
Nachdem tierexperimentelle Pilotstudien erste Hinweise auf eine Hepatotoxizität von Cimicifuga racemosa-Extrakten geliefert haben, wurden an der Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin weitere Daten vorgelegt. weiterlesen ...


Herbalife-Präparat zur Gewichtsreduktion: Schwere nekrotisierende Hepatitis
Nicht alles, was den Anstrich des Grünen hat, ist gesund und ungefährlich. Eine 52-jährige, bis dahin gesunde Patientin wurde wegen zunehmender Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Schwäche im Spital aufgenommen. Eine Medikamenteneinnahme verneinte die Patientin. weiterlesen ...


Sensitivität, Vortestwahrscheinlichkeiten usw.: Vergessen Sie's!
Ausgerechnet ein Experte der Evidence-based Medicine (EBM) erklärte an der Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin, dass Begriffe wie "Sensitivität", "Sensibilität" oder irgendwelche "Testwahrscheinlichkeiten" zur Diagnosefindung wenig taugen.  weiterlesen ...


Ultraschallmessung der Arterienwand: Treffpunkt Gefäss
"Bei jeder Erkrankung sind Blutgefässe mitbetroffen." Mit dieser Feststellung leitete Dr. Ernst Gröchenig, Aarau, ein Satellitensymposium über endotheliale Dysfunktion, Intima-Media-Verdickung und Typ-2-Diabetes ein. Der Referent stellte dabei eine einfache Methode zur Beurteilung der Arterienwand vor.  weiterlesen ...


 





 
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