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Overnight-Reports
vom Cardiology Update 2003
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Freitag,
14.2.2003
Es
muss nicht immer Sinusrhythmus sein
DAVOS – Es gelingt
nicht immer, bei einen Patienten mit Vorhofflimmern den Rhythmus wieder unter
Kontrolle zu bekommen. Ein anhaltendes Flimmern ist prognostisch zwar ungünstiger,
aber nicht immer mit anhaltenden Symptomen verbunden.
Häufig ist
es laut Professor Dr. Günther Breithardt von der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster vergeblich, bei Vorhofflimmern einen
Sinusrhythmus erzwingen zu wollen. Aber ist dies unbedingt erforderlich? Vier
grosse Studien mit über 5000 Patienten mit Vorhofflimmern widmeten sich
der Frage, ob das Erreichen eines Sinusrhythmus der Kontrolle der Herzfrequenz
vorzuziehen ist.
Sinusrhythmus
nicht überlegen
Entgegen den Erwartungen
mussten mehr Patienten in der Rhythmuskontrollgruppe hospitalisiert werden,
bedingt auch durch die Nebenwirkungen der antiarrythmischen Medikamente. Ebenso
unerwartet kam es zu einer höheren Rate ischämischer Schlaganfälle.
Dies ist möglicherweise dadurch zu erklären, dass weniger Patienten
in der "Sinusrhythmusgruppe" antikoaguliert waren. Nicht selten aber
wechselt der Sinusrhythmus unbemerkt vorübergehend in ein Vorhofflimmern.
Für die Symptomfreiheit spielte es keine Rolle, ob der Patient einen Sinusrhythmus
oder ein normokardes Vorhofflimmern hat.
Eine reine Frequenzkontrolle
darf nicht mit "keiner Behandlung" verwechselt werden. So sind bei
den wohl meisten Patienten mit persistierendem Vorhofflimmern Beta-Blocker die
Therapie der ersten Wahl. Zusätzlich sollte eine antithrombotische Therapie
mit einem INR zwischen 2 und 3 durchgeführt werden. Die durchschnittliche
und die maximale ventrikuläre Frequenz sollte mit Langzeit- und Belastungs-EKG
kontrolliert werden.
Einen Sinusrhythmus
sollte man bei neu aufgetretenem Vorhofflimmern anstreben. Hier besteht eine
gute Chance, dass die Konversion in den Sinusrhythmus gelingt. Bei stark symptomatischen
Patienten mit paroxysmalem VHF sollte man auch einen kurativen Therapieansatz
diskutieren. Dazu stehen heute invasive Verfahren zur Verfügung, wie beispielsweise
die Ablation der Pulmonalvene, um ektopische elektrische Zentren auszuschalten.
Nicht nur an die Rente denken
Investieren Sie auch in Ihre Arterien!
DAVOS – Die Möglichkeit atherosklerotische
Veränderungen nicht nur zu modifizieren, sondern zu verhindern besteht
nur, wenn man sich viel früher als bislang mit diesem Problem auseinandersetzt.
Dieses Bewusstsein aber ist zumindest ungenügend ausgeprägt – bei
Ärzten wie auch bei Patienten. "Investieren Sie in Ihre Arterien wie
in Ihre Altersvorsorge", so das Anliegen von Dr. John Deanfield, seiner
Meinung nach die beste Investition in die Zukunft.
Bislang zäumt man das Pferd von hinten auf,
davon ist der Experte überzeugt. Nur 5 % des Budgets für kardiovaskuläre
Erkrankungen werden in präventive Massnahmen investiert – und so schlagen
die sich unerkannt entwickelnden atherosklerotischen Veränderungen am Ende
meist teuer zu Buche.
Erste Veränderungen schon mit zehn Jahren
Erste Anzeichen für atherosklerotische Veränderungen
zeigen sich bereits in früher Jugend. Bereits bei gesunden Kindern sind
am Ende der ersten Dekade die Arterien steifer als zuvor. Erhöhte CRP-Werte
bei ansonsten unauffälligen Kindern korrelieren bereits in diesem Alter
mit einer Veränderung des Endothels, wie Untersuchungen zeigen konnten.
Immer mehr dicke Kinder, immer mehr Diabetes
Ein wesentlicher Risikofaktor ist auch bei Kindern
das Übergewicht, das mit einer erhöhten vaskulären Dysfunktion
einher gehen kann. Erstaunlicherweise ist dieser Zusammenhang unabhängig
von Fettmasse, Blutdruck, LDL-Wert, Insulin oder CRP, hingegen scheint das Leptin
hier eine Rolle zu spielen. Die Adipositas induziert nicht nur Hypertonie und
koronare Erkrankungen, grössten Einfluss hat sie auch auf die Entwicklung
eines Diabetes mellitus: "Im Studium habe ich gelernt, dass es sich hierbei
um eine Erkrankung des mittleren und höheren Lebensalters handelt. Das
ist so überhaupt nicht mehr haltbar", betonte Dr. Deansfield. Es gab
in den letzten Jahren einen 10-fachen Anstieg der Typ-2-Diabetes Erkrankungen
bei Kindern. Heute sind mehr als ein Drittel der Diabetiker jugendlich - mehrheitlich
durch Veränderungen in Lebensstil, Essgewohnheiten und körperlicher
Aktivität.
"Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken,
müssen wir uns anders als bisher mit dem Problem auseinandersetzen",
ist Dr. Deanfield überzeugt. "Wir müssen anfangen, schon die
frühen Stadien der Erkrankung ins Auge zu fassen. Nur wenn wir uns dieser
präklinischen Phase annehmen und präventiv handeln, haben wir langfristig
eine Chance, die Erkrankung, die immer noch mit der höchsten Mortalität
einhergeht, zu verhindern."
Linksventrikuläres
Remodelling:
Bringt
die ACE-Hemmer-Sartan-Kombi mehr?
DAVOS – Um die
Mortalität von Infarktpatienten zu senken, muss das Renin-Angiotensin-System
aggressiv blockiert werden, damit das linksventrikuläre Remodelling nicht
weiter fortschreitet. Darüber sind sich die Experten einig. ACE-Hemmer
sowie A-II-Blocker tun dies auf ihre Weise. Kann die Blockade durch eine Kombination
optimiert werden?
Um zu wissen, wie
man das linksventrikuläre Remodelling zum Rückzug zwingt, muss erst
bekannt sein, was dahintersteckt. Das linksventrikuläre Remodelling ist
die Antwort auf eine Verletzung. Grösse, Form und auch die Funktion der
Myozyten sind danach verändert. Was den Herzmuskel dazu bringt, seine Wand
zu verstärken, ist noch immer spekulativ. Einerseits ist die Infarktgrösse
entscheidend, andererseits kann auch die Nachlast oder möglicherweise die
Einnahme von NSAR’s den Ausschlag für das Remodelling geben, erklärt
Professor Dr. J. McMurray, Glasgow. Das hat nicht nur lokale Konsequenzen,
sondern auch systemische, beispielsweise eine Rückwirkung auf das humorale
System sowie auch auf andere Organe wie die Niere. Die klinische Konsequenz
ist klar: Je höher das linksventrikuläre endsystolische Volumen, desto
mehr steigt die Anzahl der herzinsuffizienten Patienten und auch die Mortalität.
Was steckt dahinter?
Das linksventrikuläre Remodelling steht in klarem Zusammenhang mit der
neurohumoralen Aktivierung. Je grösser die linksventrikuläre Insuffizienz,
desto höher der Angiotensin II-Spiegel. Um das Remodelling zu verhindern,
muss demnach das Renin-Angiotensin-System blockiert werden. ACE-Hemmer wie Captopril
und Enalapril haben ihren Nutzen diesbezüglich bereits unter Beweis gestellt.
Es konnte dabei auch eine Mortalitätsreduktion festgestellt werden, berichtet
Prof. McMurray.
Das führt
zu der Frage, ob die Blockade des Renin-Angiotensin-Systems durch die zusätzliche
Gabe eines A-II-Blockers optimiert werden kann. A-II-Blocker haben in verschiedenen
Studien gezeigt, dass sie mindestens gleich gut sind wie die ACE-Hemmer, meint
der Experte. In der Val-HeFT-Studie konnte die Kombination von Valsartan
zu der Standardtherapie, die einen ACE-Hemmer enthielt, die neurohumorale Aktivierung
signifikant unterdrücken. In der RESOLVD-Studie erreichte die Kombination
von Candesartan mit Enalapril nach 43 Wochen einen deutlichen Rückgang
des endsystolischen Volumens im Gegensatz zu Candesartan alleine.
Eine Verbesserung
der neurohumoralen Aktivität und des linksventrikulären Volumens garantieren
aber noch keinen klinischen Nutzen. "Wir müssen eine klinische Verbesserung
sehen, um zu entscheiden, ob diese theoretisch gute Kombination in der Praxis
hält, was sie verspricht", hält Prof. McMurray fest. Die VALIANT-Studie
geht dieser Frage nach. Drei Behandlungsarme, Captopril vs. Valsartan vs. die
Kombination der beiden, werden an 14 700 akuten Myokardinfarktpatienten zeigen,
welche Strategie die Mortalität am besten senkt. Das Rätsel wird Ende
dieses Jahres am 76. Jahreskongress der American Heart Association gelüftet.
vh
Stammzellen nach akutem Myokardinfarkt
Hoffnung auch für Herzpatienten
DAVOS – Patienten mit akutem Myokardinfarkt
können von einer Stammzelltransplantation profitieren, wie jüngste
Ergebnisse aus der Universitätsklinik Frankfurt zeigen.
Stammzellen kommen heutzutage auch in der Kardiologie
zum Einsatz. Aus adulten Stammzellen können sich nämlich unter anderem
auch neue endotheliale Zellen, neue Blutgefässe und kardiale Myozyten entwickeln,
die dann zur kardialen Regeneration beitragen. Diese Eigenschaften machte sich
eine Arbeitsgruppe der Universitätsklinik Frankfurt zunutze,
deren Ergebnisse Dr. Stefanie Dimmeler
am Cardiology Update 2003 präsentierte.
Patienten mit ischämischer Herzerkrankung
bekamen intrakoronar autologe Zellen infundiert – gewonnen entweder aus dem
Knochenmark oder aus peripheren Vorläuferzellen. Mittlerweile wurde dieses
Verfahren bei 103 Patienten eingesetzt und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend:
Nicht nur, dass es keine entzündlichen Reaktionen gab. Auch traten im Gegensatz
zu anderen klinischen Studien, die Myoblasten zur Zelltherapie einsetzen, keine
Arrhythmien auf.
Bislang liegen die Ergebnisse von 40 Patienten
mit akutem Herzinfarkt inklusive Nachbeobachtung nach 4 Monaten vor. Der intrakoronare
Einsatz von Stammzellen erwies sich für diese Patienten als sicher und
durchführbar. Es kam zu einer signifikanten Verbesserung der linksventrikulären
Auswurffraktion sowie der Wandbeweglichkeit und das endsystolische Volumen des
linken Ventrikels war nach 4 Monaten deutlich reduziert, berichtete Dr. Dimmler.
Dabei spielte es keine Rolle, ob die Knochenmarkszellen oder die endothelialen
Vorläuferzellen verwendet worden waren.
Vorhofflimmern
– Erfolg mit invasiver Therapie
DAVOS – Anhand
des Beispiels eines jungen, sonst gesunden Mannes mit paroxysmalem Vorhofflimmern
zeigte Dr. Christoph Scharf von der kardiologischen Abteilung der Mayo Clinic
in Ann Arbor neue invasive Möglichkeiten zur kurativen Behandlung.
"Normalerweise
sind diese jungen Patienten schwierig zu behandeln", erläuterte Dr.
Scharf. Auch möchten viele nicht ihr Leben lang Medikamente nehmen. Heute
besteht nun die Möglichkeit, die Quelle der Arrhythmie aufzuspüren.
Es können mehrere Orte mit ektopischer elektrischer Aktivität vorhanden
sein, die ein Vorhofflimmern auslösen. Häufig finden sich diese in
der Pulmonalvene unmittelbar hinter dem Sinusknoten.
Ist der Ursprung
der Arrhythmie gefunden, kann die Pulmonalvene in diesem Bereich mittels Radiofrequenztherapie
von der Umgebung abgelöst werden. Damit entfällt die Überleitung
auf das Myokard. Zwar ist diese Behandlung apparativ und zeitlich aufwendig,
aber es besteht damit die Möglichkeit der Heilung.
Bis jetzt wurden
bereits 167 Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern so behandelt, etwa 70
bis 80% davon erfolgreich. Bei persistierendem Vorhofflimmern gelang dies nur
bei etwa einem Drittel der Patienten. Allerdings ist die Erfahrung mit derzeit
20 Patienten auch noch geringer.
Als Komplikationen
traten bei den gesamthaft 187 Patienten eine unilaterale Quadrantenanopsie,
eine TIA 3 Tage nach dem Eingriff und eine kardiale Tamponade auf, die eine
perkutane Perikardpunktion nötig machte. Bei 3 % kam es zu einer fokalen
Verengung der Pulmonalvenen, die aber hämodynamisch nicht signifikant war.
Zur Zeit läuft eine Studie, die bei persistierendem Vorhofflimmern die
Ablation und die medikamentöse Therapie mit einander vergleichen soll.
Kardiovaskuläres Risiko
minimieren
Wie niedrig sollte das Cholesterin sein?
DAVOS – Heute geht es nicht mehr darum, ausschliesslich
einen Cholesterinwert zu behandeln. Grundlage für die Entscheidung zur
Therapie sollte das individuelle kardiovaskuläre Risiko des Patienten sein.
Und hier kann die Betrachtung eines einzelnen Faktors
nicht ausreichen,
betonte Professor Dr. Herbert Schuster ,
Humboldt Universität Berlin, an einer Pressekonferenz von AstraZeneca.
Er verdeutlichte dies anhand eines einfachen Vergleichs: "Auch beim Autofahren
können wir das Risiko nicht einschätzen, indem wir uns allein an der
Geschwindigkeit orientieren. Wir sollten aus beim Fahren aus dem Fenster sehen
und all die anderen Faktoren wie das Wetter oder die Verkehrssituation mit einbeziehen
– erst dann verhindern wir, was wir verhindern wollen, nämlich einen Verkehrsunfall.
Aber bereits durch die Reduktion der Geschwindigkeit ändert sich auch die
Gefährlichkeit der anderen Faktoren."
Die Frage, wie tief das Cholesterin gesenkt werden
sollte, beantwortet bislang keine Untersuchung explizit. Aber diese Frage stellt
sich aus Sicht des Experten so gar nicht, denn bei Betrachtung der vorliegenden
Studien findet man eine Regression, die darauf hinweist, dass es bei niedrigerem
Cholesterin zu weniger kardiovaskulären Ereignissen kommt.
In Abhängigkeit vom individuellen Risiko formulieren
die Empfehlungen der National Institutes of Health 2001 NCEP ATPIII unterschiedliche
Zielwerte für die Behandlung:
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Risikoabhängige Zielwerte
für LDL-Cholesterin
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Risiko
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LDL-Cholesterin
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Sehr hoch:
Zehn-Jahres-Risiko > 20 % (Sekundärprävention)
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< 2,6 mmol/l (100 mg/dl)
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Hoch:
Zehn-Jahres-Risiko > 10 bis 20 %
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< 3,4 mmol/l (130 mg/dl)
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Niedrig:
Zehn-Jahres-Risiko < 10 %
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< 4,1 mmol/l (160 mg/dl)
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Prof. Yussuf klagt an:
"95 % der kardiovaskulären
Erkrankungen sind überflüssig"
DAVOS – Verschiedenste Strategien können
helfen, kardiovaskuläre Erkrankungen in den Griff zu bekommen. Angefangen
von gesellschaftlichen Veränderungen bis hin zu Medikamenten und interventionellen
Therapien verfügen wir – theoretisch – über ein grosses Arsenal möglicher
Massnahmen. Wenn wir in der Praxis anwenden, was wir wissen, haben wir damit
heute die Möglichkeit mehr als 90 % der kardiovaskulären Erkrankungen
zu verhindern, ist Professor Dr. Salim Yusuf, Hamilton, überzeugt.
| Kardiovaskuläre
Erkrankungen sind im Vergleich zu früher im Ansteigen begriffen. Weniger
Erkrankungen im Kindesalter, weniger Infektionserkrankungen tragen dazu
bei, dass die Bevölkerung immer älter wird. Eine wachsende Zahl
von Rauchern und eine immer stärkere "Verstädterung"
tun ihr Übriges. Immer mehr Kalorien bei immer weniger körperlicher
Bewegung, immer mehr Fettanteile in der Nahrung und wachsender psychosozialer
Stress haben eine generelle Gewichtszunahme, mehr Dyslipidämien, Probleme
mit dem Zuckerhaushalt und höhere Blutdruckwerte zur Folge. Aber aus
der Analyse dieser Entwicklung folgt im Umkehrschluss auch, was dagegen
getan werden kann. |
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Professor Yussuf |
Daneben steht heute auch ein Arsenal potenter Medikamente
zur Verfügung, die kardiovaskuläres Risiko senken oder kardiovaskuläre
Erkrankungen behandeln können. Wenn wir die zur Verfügung stehenden
Mittel tatsächlich nutzen würden, wären nach Ansicht des Experten
bis zu 95 % der kardiovaskulären Erkrankungen überflüssig.
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Prävention kardiovaskulärer
Erkrankungen
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Ziel
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Risikoverhalten in der Bevölkerung
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Individuen mit kardiovaskulären Risikofaktoren
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Individuen mit manifester kardiovaskulärer
Erkrankung
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Strategie
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Interventionen mit sozioökonomischem
und politischen Fokus
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Interventionen mit präventivem Fokus
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Interventionen mit klinischem Fokus
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Beispiel
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- Tabaksteuer
- Gesunde Ernährung unterstützen
- Für körperliche Aktivität
werben
- Gesundheitserziehung
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- Identifikation und Behandlung von Patienten
mit hohem Cholesterin und hohem Blutdruck
- Rauchstopp bei Rauchern
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- Lipidsenkung
- Acetylsalicylsäure
- Betablocker
- ACE-Hemmer
- Angemessene Revaskularisation
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Übersicht
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