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Mit
Stütz-Socken ins Flugzeug!
NEW ORLEANS – Elastische Socken und Fussgymnastik schützen
Flugreisende vor Thrombose. Das ist das Resultat einer in
Italien durchgeführten Studie, präsentiert am
Jahrestreffen der American Heart Association.
Dr. med. Gianni Belcaro und Mitarbeiter in Pescara
untersuchten im Rahmen ihrer kontrollierten Studie Langstrecken-Flieger
auf Zeichen einer tiefen Venenthrombose. Die Studienteilnehmer
waren im Mittel 46 Jahre alt und zur Hälfte männlichen
Geschlechts. Sie mussten während eines acht- bis 13stündigen
Langstrecken-Fluges elastische Stütz-Socken tragen
und Fussgymnastik nach Vorschrift machen.
Während in der Kontrollgruppe 15,4 % der Studienteilnehmer
durch oberflächliche thrombotische Veränderungen
imponierten, betrug die Inzidenz bei den Sockenträgern
nur 8 % (p < 0,005). Interessanterweise waren die thrombotischen
Ereignisse in 91 % der Fälle asymptomatisch.
Offenbar waren die bis unter das Knie reichenden Socken
komfortabel - die Verträglichkeit wurde von den Prüfern
als gut bezeichnet. Fazit: Flugreisende, packt Eure Socken
ins Handgepäck!
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Mehr Schaden als
Nutzen durch Vitamin E
NEW ORLEANS – Hohe Dosen von Vitamin E sollten besser nicht
konsumiert werden. Wie eine Meta-Analyse von 16 randomisierten
Studien in Baltimore ergab, wird das Mortalitätsrisiko
durch Einnahme von mehr als 400 internationalen Einheiten
pro Tag leicht gesteigert.
Assistenz-Professor Dr. med. Edgar R. Miller und
Mitarbeiter analysierten die Mortalitätsraten in insgesamt
16 publizierten plazebokontrollierten klinischen Studien,
in denen Vitamin E verabreicht wurde. Die Dosierung schwankte
zwischen täglich 15 und 2000 internationalen Einheiten
(i.E.) und betrug im Mittel 400 i.E.
Das relative Risiko für Gesamtsterblichkeit war unter
hohen Vitamin-E-Dosierungen (über 400 i.E.) mit 1,1
(Konfidenzintervall 1,03 - 1,17) signifikant erhoeht (p
= 0,007), verglichen mit Plazebo. Die Dosis-Wirkungs-Analyse
zeigte ein erhöhtes Mortalitätsrisiko bereits
ab Tagesdosen über 200 i.E. Zur Erinnerung: Mit der
Ernährung werden im Durchschnitt sechs bis 10 i.E.
Vitamin E pro Tag aufgenommen.
Fazit der Prüfer: Die Einnahme von hohen Vitamin-E-Dosen
sollte aufgrund des um 10 % erhöhten Sterblichkeitsrisikos
tunlichst vermieden werden.
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Testosteron lässt Herzen besser
schlagen
NEW ORLEANS – Patienten mit koronarer Herzkrankheit und
tiefen Plasma-Testosteron-Werten profitieren von einer oralen
Substitution des männlichen Sexualhormons. Wie eine
in London durchgeführte Untersuchung ergab, steigert
Testosteron die Myokard-Perfusion.
22 Männer im mittleren Alter von 57 Jahren wurden jeweils
acht Wochen lang im Cross-over-Verfahren mit zweimal täglich
80 mg Testosteron oral oder Plazebo behandelt. Die
Studienteilnehmer hatten niedrig-normale oder tiefe Plasma-Testosteron-Konzentrationen.
Die Myokard-Perfusion wurde mittels kardiovaskulärer
Magnet-Resonanz (CMR) und Gadolinum-Stresstest gemessen.
Wie Dr. med. Andrew G. Elkington am Jahreskongress
der AHA berichtete, zeigte sich unter der Hormonsubstitution
eine signifikante Verbesserung der Moykard-Perfusion und
-Reserve. Dieses Resultat stützt, wie bereits andere
Studien zuvor, das klinische Potenzial der oralen Testosteron-Substitution
für herzkranke Zeitgenossen.
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