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Das
Diabetes Special, realisiert mit der
freundlichen Unterstützung von Takeda, Schweiz
Auslese
vom 63rd Annual Meeting of the American Diabetes Association, New Orleans
(2003)
Realisation: Manuela Arand, Sonja Böhm, Dr.
Otto Doermer, Winfried Powollik
Copyright: Medical Tribune AG, Basel
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NEW ORLEANS - Alles wichtige vom diesjährigen Jahreskongress
der American Diabetes Association finden Sie in diesem Diabetes-Special.
Aus fast 50 Symposien, über 500 Vorträgen und mehr als 1500 Abstracts
haben wir für Sie die Neuigkeiten zu Typ-2-Diabetes und Metabolischem
Syndrom zusammengetragen. Auf dieser Übersichtsseite haben
wir sämtliche Themen, über die wir berichten, aufgelistet.
| Glitazone
könnten langfristig Fibrate ablösen |
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NEW
ORLEANS – Es muss gar nicht der manifeste Typ-2-Diabetes
sein – auch der Dicke mit metabolischem Syndrom, der
"nur" an einer Insulinresistenz oder gestörten
Glukosetoleranz leidet, gilt als kardiovaskulärer
Risikopatient, bei dem sich jede risikomindernde Massnahme
doppelt lohnt. Welchen Stellenwert hat dabei die lipidsenkende
Therapie? Und welche Möglichkeiten gibt es? Diese
Fragen stellten wir Professor Dr. Henry Ginsberg
aus New York.
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| Kaffee
schützt vor Diabetes |
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NEW
ORLEANS – Wer viel Kaffee trinkt, halbiert sein Risiko,
an Typ-2-Diabetes zu erkranken, berichtete Professor
Dr. Frank Hu aus Boston. Aber vier Tassen pro Tag
müssen es schon sein, und kein koffeinfreier Muckefuck!
Auch Tee bringt leider keinen Schutz.
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Taille messen: reicht das? |
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NEW
ORLEANS – Wie man das metabolische Syndrom und damit
den Herz-Kreislauf- und Diabetes-Risikopatienten korrekt
identifiziert, darüber streiten die Gelehrten.
Für die Praxis reicht es völlig aus, den Taillenumfang
des "Kandidaten" zu messen, wie Dr. Judy
Kempf und Dr. Timothy Victor aus Wayne nachweisen
konnten.
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| Neuropathie-Schutz
auf neuen Wegen |
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NEW
ORLEANS – Ein Insulinsensitizer und ein Antiepileptikum:
Das sind die beiden Hoffnungsträger, mit denen
Experten Amputationen und andere neuropathie-assoziierte
Diabetes-Komplikationen verhindern wollen.
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| Verträglichkeit
von Glitazonen |
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NEW
ORLEANS – Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen gelten
als die dominanten Nebenwirkungen der Glitazon-Therapie.
Studien, die am ADA präsentiert wurden, deuten
aber darauf hin, dass sich das Gewicht nach einer gewissen
Zeit auf einem Plateau einpendelt und dass weder das
Risiko von kardiovaskulären Komplikationen, insbesondere
der Herzinsuffizienz, noch der metabolischen Entgleisung
erhöht wird.
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| Diabetes
im World Wide Web |
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NEW
ORLEANS – Suchen Sie die aktuellsten Leitlinien zur
Behandlung der diabetischen Nephropathie? Brauchen Sie
Tipps, wie Sie Patienten das Abnehmen erleichtern können?
Dann stöbern Sie doch mal bei nationalen und internationalen
Fachgesellschaften ...
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| Typ-2-Diabetiker
vor der Klippe abfangen! |
NEW
ORLEANS – Bei Typ-2-Diabetikern kann man gar nicht früh
genug eingreifen, um das kardiovaskuläre Risiko
zu senken. Mit welchen modernen Hilfsmitteln man besonders
gefährdete Kandidaten erkennen kann, bevor sie
klinisch auffällig werden, und welche zentrale
Rolle Insulinsensitizer wie Pioglitazon beim Risikomanagement
spielen, erläuterten Experten am Satellitensymposium
des Unternehmens Takeda.
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| Sensitizer
stärker als Metformin und Diät? |
NEW
ORLEANS – Die Hinweise, dass PPARg -Agonisten in
der Lage sind, dem Typ-2-Diabetes vorzubeugen, verdichten
sich. Eine Auswertung des Diabetes Prevention Program
ergab, dass Troglitazon das Diabetes-Risiko um drei
Viertel gesenkt hatte, bevor der Studienarm nach knapp
einem Jahr wegen Marktrücknahme des Glitazons beendet
wurde, berichtete Dr. David Nathan von der Harvard
University in Boston.
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Glitazon zieht mit Insulin gleich |
NEW ORLEANS – Typ-2-Diabetiker, deren Blutzucker mit maximalen
Dosen Metformin und Sulfonylharnstoffen nicht kontrolliert
ist, können mit Pioglitazon ebenso effektiv eingestellt
werden, als wenn man eine Insulintherapie beginnt, berichtete
Dr. Khaled Aljabri von der Universität Vancouver.
Das Glitazon hat allerdings den Vorteil, dass es seltener
Hypoglykämien auslöst und zusätzliche günstige
Effekte auf das Risikoprofil ausübt. |
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| Patienten
als Gesundheitsmanager |
| NEW
ORLEANS – Gewicht senken durch Diät und Bewegung:
Das steht im Zentrum aller Bemühungen, den Patienten
mit metabolischem Syndrom nicht zum Diabetiker werden
zu lassen. Wie man chipsfutternde Couchpotatoes behutsam
zu fitten Magerkostliebhabern ummodelt, erklärten
Dr. Daniel Bessesen von der Universität Denver
und Dr. George Blackburn von der Harvard University
in Boston. |
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| Roundtable
am ADA 2003 |
| NEW
ORLEANS – Adipositas, hoher Blutdruck, Dyslipidämie
und eine erhöhte Thromboseneigung zusätzlich
zur Glukosestoffwechselstörung – so stellt sich ein
Typ-2-Diabetiker oft schon bei der Diagnose dar. All die
kardiovaskulären Risiken des metabolischen Syndroms
kombiniert anzugehen, ist eine Herausforderung für
Arzt und Patient. Wie dies am besten gelingt, darüber
diskutierten vier internationale Experten bei einem Roundtable-Gespräch
während des ADA-Kongresses in New Orleans.
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