Medical Tribune AG



Donnerstag, 17.05.2012     Medical Tribune Group





 

Das Diabetes Special, realisiert mit der
freundlichen Unterstützung von Takeda, Schweiz

Auslese vom 63rd Annual Meeting of the American Diabetes Association, New Orleans (2003)

Realisation: Manuela Arand, Sonja Böhm, Dr. Otto Doermer, Winfried Powollik
Copyright: Medical Tribune AG, Basel



Raddampfer


NEW ORLEANS - Alles wichtige vom diesjährigen Jahreskongress der American Diabetes Association finden Sie in diesem Diabetes-Special. Aus fast 50 Symposien, über 500 Vorträgen und mehr als 1500 Abstracts haben wir für Sie die Neuigkeiten zu Typ-2-Diabetes und Metabolischem Syndrom zusammengetragen. Auf dieser Übersichtsseite haben wir sämtliche Themen, über die wir berichten, aufgelistet.

Glitazone könnten langfristig Fibrate ablösen

NEW ORLEANS – Es muss gar nicht der manifeste Typ-2-Diabetes sein – auch der Dicke mit metabolischem Syndrom, der "nur" an einer Insulinresistenz oder gestörten Glukosetoleranz leidet, gilt als kardiovaskulärer Risikopatient, bei dem sich jede risikomindernde Massnahme doppelt lohnt. Welchen Stellenwert hat dabei die lipidsenkende Therapie? Und welche Möglichkeiten gibt es? Diese Fragen stellten wir Professor Dr. Henry Ginsberg aus New York.

 
Kaffee schützt vor Diabetes

NEW ORLEANS – Wer viel Kaffee trinkt, halbiert sein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, berichtete Professor Dr. Frank Hu aus Boston. Aber vier Tassen pro Tag müssen es schon sein, und kein koffeinfreier Muckefuck! Auch Tee bringt leider keinen Schutz.

 
Taille messen: reicht das?

NEW ORLEANS – Wie man das metabolische Syndrom und damit den Herz-Kreislauf- und Diabetes-Risikopatienten korrekt identifiziert, darüber streiten die Gelehrten. Für die Praxis reicht es völlig aus, den Taillenumfang des "Kandidaten" zu messen, wie Dr. Judy Kempf und Dr. Timothy Victor aus Wayne nachweisen konnten.

 
Neuropathie-Schutz auf neuen Wegen

NEW ORLEANS – Ein Insulinsensitizer und ein Antiepileptikum: Das sind die beiden Hoffnungsträger, mit denen Experten Amputationen und andere neuropathie-assoziierte Diabetes-Komplikationen verhindern wollen.

 
Verträglichkeit von Glitazonen

NEW ORLEANS – Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen gelten als die dominanten Nebenwirkungen der Glitazon-Therapie. Studien, die am ADA präsentiert wurden, deuten aber darauf hin, dass sich das Gewicht nach einer gewissen Zeit auf einem Plateau einpendelt und dass weder das Risiko von kardiovaskulären Komplikationen, insbesondere der Herzinsuffizienz, noch der metabolischen Entgleisung erhöht wird.

   
Diabetes im World Wide Web

NEW ORLEANS – Suchen Sie die aktuellsten Leitlinien zur Behandlung der diabetischen Nephropathie? Brauchen Sie Tipps, wie Sie Patienten das Abnehmen erleichtern können? Dann stöbern Sie doch mal bei nationalen und internationalen Fachgesellschaften ...  

   

Typ-2-Diabetiker vor der Klippe abfangen!

NEW ORLEANS – Bei Typ-2-Diabetikern kann man gar nicht früh genug eingreifen, um das kardiovaskuläre Risiko zu senken. Mit welchen modernen Hilfsmitteln man besonders gefährdete Kandidaten erkennen kann, bevor sie klinisch auffällig werden, und welche zentrale Rolle Insulinsensitizer wie Pioglitazon beim Risikomanagement spielen, erläuterten Experten am Satellitensymposium des Unternehmens Takeda.

 
Sensitizer stärker als Metformin und Diät?

NEW ORLEANS – Die Hinweise, dass PPARg -Agonisten in der Lage sind, dem Typ-2-Diabetes vorzubeugen, verdichten sich. Eine Auswertung des Diabetes Prevention Program ergab, dass Troglitazon das Diabetes-Risiko um drei Viertel gesenkt hatte, bevor der Studienarm nach knapp einem Jahr wegen Marktrücknahme des Glitazons beendet wurde, berichtete Dr. David Nathan von der Harvard University in Boston.

 
Glitazon zieht mit Insulin gleich
NEW ORLEANS – Typ-2-Diabetiker, deren Blutzucker mit maximalen Dosen Metformin und Sulfonylharnstoffen nicht kontrolliert ist, können mit Pioglitazon ebenso effektiv eingestellt werden, als wenn man eine Insulintherapie beginnt, berichtete Dr. Khaled Aljabri von der Universität Vancouver. Das Glitazon hat allerdings den Vorteil, dass es seltener Hypoglykämien auslöst und zusätzliche günstige Effekte auf das Risikoprofil ausübt.
 
Patienten als Gesundheitsmanager
NEW ORLEANS – Gewicht senken durch Diät und Bewegung: Das steht im Zentrum aller Bemühungen, den Patienten mit metabolischem Syndrom nicht zum Diabetiker werden zu lassen. Wie man chipsfutternde Couchpotatoes behutsam zu fitten Magerkostliebhabern ummodelt, erklärten Dr. Daniel Bessesen von der Universität Denver und Dr. George Blackburn von der Harvard University in Boston.
   
Roundtable am ADA 2003
NEW ORLEANS – Adipositas, hoher Blutdruck, Dyslipidämie und eine erhöhte Thromboseneigung zusätzlich zur Glukosestoffwechselstörung – so stellt sich ein Typ-2-Diabetiker oft schon bei der Diagnose dar. All die kardiovaskulären Risiken des metabolischen Syndroms kombiniert anzugehen, ist eine Herausforderung für Arzt und Patient. Wie dies am besten gelingt, darüber diskutierten vier internationale Experten bei einem Roundtable-Gespräch während des ADA-Kongresses in New Orleans.
   

 

 





 
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