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Donnerstag, 17.05.2012     Medical Tribune Group





München, den 2. September 2008

Vor Herzinsuffizienztherapie Spreu vom Weizen trennen…

Echo prüft Resynchronisations-Kandidaten

MÜNCHEN – Wird der Patient auf die Therapie ansprechen? Bislang wusste man noch nicht genau, wie man vor geplanter Resynchronisationstherapie mutmassliche Nonresponder herausfiltern kann.

Eine neue Echostudie ergab nun: „Kein Muskel, keine Party!“. Um zu prüfen, ob sich der Benefit der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) voraussagen lässt, bezogen italienische Kardiologen 55 CRT-Kandidaten mit einer Ejektionsfraktion von maximal 35% in eine Studie ein. Alle unterzogen sich zu Beginn der Untersuchung einem Dobutamin-Stress-Echo, berichteten die Kollegen bei einer Postersitzung im Rahmen des ESC-Kongresses.

Als Responder bezeichnete man Herzinsuffiziente, die sich unter der Therapie um mindestens eine NYHA-Klasse besserten oder im Echo eine deutliche Verkleinerung der Herzkammern zeigten. Nur 51% der Patienten sprachen nach diesen Kriterien gut auf die Resynchronisationstherapie an.

Als beste Prädiktoren hierfür ermittelte man neben der ischämischen Genese der Herzkrankheit eine gute kontraktile Reserve im Dobutamin-Stress-Echo „No muscle, no party!“, lautete das flapsige Resümee von Dr. Quirino Ciampi und Kollegen vom Fatebenefratelli Hospital in Benevento.

CG


Die Overnight Reportagen vom Jahreskongress der ESC können wir dank der freundlichen Unterstützung im Sinne eines unrestricted educational grant von Servier/Procoralan® realisieren.

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