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Das Neueste vom ACC. 08


CHICAGO, 2. April 2008

Unterschiede für das kardiovaskuläre Risiko

Niedrigst mögliche Celecoxib-Dosierungen wählen

CHICAGO – Die Ärzte sollten den Cox-2-Hemmer Celecoxib nur in der niedrigst möglichen Dosis verschreiben, besonders bei Patienten mit erhöhtem Risiko. Dies ist die Empfehlung, hergeleitet aus der Celecoxib Cross-Trials Analysis mehrerer Celecoxib-Langzeitstudien und der APC- (Adenoma Prevention with Celecoxib) und der PreSAP (Prevention of Sporadic Adenomatous Polyps) Studien.

Celecoxib versus Plazebo

Frühere Beobachtungsstudien und randomisierte Untersuchungen haben ein verstärktes kardiovaskuläres Risiko unter COX-2-Hemmern festgestellt. Um nun die Beziehung zwischen grundsätzlichem kardiovaskulärem Risiko und der Wirkung von Celecoxib auf kardiovaskuläre Ereignisse festzustellen, gab das amerikanische National Cancer Institute eine Meta-Analyse von sechs randomisierten Studien in Auftrag, welche Celecoxib mit Plazebo verglichen.

In diesen Untersuchungen hatten insgesamt 7950 Patienten den COX-2-Hemmer in den drei Dosierungsschemata von einmal täglich 400 mg, zweimal täglich 200 mg beziehungsweise zweimal täglich 400 mg erhalten. Dabei wurde festgestellt, dass das Risiko am niedrigsten unter der einmal täglichen Gabe von 400 mg Celecoxib war, gefolgt von der zweimal täglichen Gabe von 200 mg, bei der das Risiko von kardiovaskulären Ereignissen etwa verdoppelt war. Am höchsten war dann das Risiko unter der zweimal täglichen Gabe von 400 mg Celecoxib, dessen Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse etwa verdreifacht war. Eine zusätzliche Gabe von Acetylsalicylsäure hatte keinen Einfluss auf das Risiko.

Möglichst niedrige Celecoxib-Dosierungen

Die Celecoxib-Cross-Trials-Safety Analysis ist die umfangreichste plazebokontrollierte Bewertungsstudie für das kardiovaskuläre Risiko von Celecoxib unter den beschriebenen Dosierungen. „Diese Daten können einige Sicherheit bei der Verschreibung von Celecobix bei Patienten mit sehr niedrigem kardiovaskulärem Risiko bieten“, stellte Dr. D. Solomon, Director of Non-Invasive Cardiology at Brigham and Woman’s Hospital, Boston, fest, der federführend an der Metaanalyse mitgearbeitet hatte. „In ähnlicher Weise sollte man jedoch vorsichtig mit der Verschreibung des Präparates bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko sein.

Die untersuchten Celecoxib-Dosierungen sind zwar generell höher als die für die Mehrzahl von Arthritis-Patienten, doch gibt es keine direkten Daten für das kardiovaskuläre Risiko unter niedrigen Dosierungen. Unsere erhobenen Daten jedoch untermauern die gegenwärtige wissenschaftliche Position der American Heart Association, die den Ärzten rät, die niedrigst möglichen Dosierungen für Celecoxib zu verschreiben, vor allem bei Patienten mit erhöhtem Risiko.“





 
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