Overnight Reports vom Jahrestreffen der American Society of Clinical Oncology 2007 in Chicago
Als eine der wichtigsten Studien zu fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs bezeichnete Dr. Hyman B. Muss, Universität von Vermont, anlässlich einer „Highlight“-Session am Kongress der American Society for Clinical Oncology den sogenannten Anglo-Celtic-Trial. »
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Eine gewichtende Auswahl aus der Vielfalt der am ASCO-Kongress präsentierten Studien zu metastasiertem Brustkrebs traf Dr. Hyman B. Muss, Universität von Vermont. Aber nicht alle hochsignifikanten Ergebnisse sind klinisch ein Durchbruch. »
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Unter einer Chemotherapie tritt nicht selten eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes ein. Dann stellt sich die Frage, ob die Therapie der Grund ist oder die Krankheit, und weiterhin, ob man die Therapie beenden soll oder sogar noch aggressiver werden muss.»
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Eine Standardtherapie existiert bislang für das fortgeschrittene hepatozelluläre Karzinom noch nicht. Die Prognose der Patienten ist sehr düster. Mit dem neuen Tyrosinkinase-Inhibitor Sorafenib könnte sich nun ein neuer Therapiestandard etablieren. »
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Auch bei Frauen, die sich regelmässig mammographieren lassen, ist die Selbstuntersuchung der Brust die Methode, die am häufigsten ein Mammakarzinom aufdeckt, fand Dr. Allan Rosenberg, East Carolina University in Greenville. »
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Eine aktuelle europäische Studie zeigt, dass die präventive Kopfbestrahlung bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs das Hirnmetastasenrisiko stark senkt, auch wenn bereits ein disseminierter Tumorbefall diagnostiziert wurde. »
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Knorpel ist gefässlos und enthält Angiogenese-Inhibitoren. In den USA und Kanada wurde jetzt ein standardisierter Haifischknorpelextrakt, der in präklinischen Studien antiangiogene, antitumorale und antimetastatische Aktivitäten gezeigt hatte, streng wissenschaftlich auf die Eignung als komplementäre Behandlung bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchuskarzinom geprüft.»
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Zwar haben Raucher unter einer Chemotherapie mit Irinotecan weniger Nebenwirkungen, aber das liegt daran, dass das Rauchen die wirksame Irinotecan-Menge verringert. Entsprechend ist dann auch der Effekt beeinträchtigt. Das belegte Dr. Floris de Jong von der Erasmus-Universität in Rotterdam »
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Intraperitoneale Infusionen des trifunktionalen Antikörpers Catumaxomab an vier Tagen (Tag 0, 3, 7 und 10) in zunehmenden Dosen haben sich bei Patientinnen mit malignem Aszites als wirksame Behandlungsform erwiesen. »
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Die abschliessenden Resultate einer Phase-III-Studie mit pegyliertem Interferon a2b beim fortgeschrittenem Melanom des Stadiums III präsentierte Professor Dr. Alexander Eggermont, Erasmus Universität in Rotterdam.»
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Eine neue, randomisierte, kontrollierte Studie weist nach, dass Leinsamen, gemahlen und ins Essen oder in Getränke gemischt, das Wachstum von Prostatakrebs bremsen können. »
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Dr. Helen Gogas, Athen, prüfte als Leiterin der Hellenic Cooperative Oncology Group Interferon-alpha2b in zwei grundverschiedenen Behandlungsschemata: einmal über einen Monat und einmal über ein Jahr. »
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In den USA empfehlen die Richtlinien, bei Frauen mit hohem Risiko für Brustkrebs schon ab 25 Jahren regelmässig zu mammographieren. Doch Röntgenstrahlen wirken selbst krebsfördernd. Ist die Magnetresonanztherapie der Ausweg? »
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Eine der als „Highlight“ gewürdigten Studien, die am diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology vorgestellt wurden, ist ein Vergleich zwischen einem konventionellen Schema und einer durch Cetuximab ergänzten Therapie bei Karzinomen im Kopf-Hals-Bereich. Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert gibt es hierbei einen Fortschritt.»
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Informationen über die schlechte Prognose bei Kindern mit Krebs werden den Eltern oft vorenthalten aus Angst, den Eltern den letzten Funken Hoffnung zu rauben. Eine Studie zeigt jetzt, dass diese Befürchtung in der Regel nicht begründet ist, denn Eltern, die eingehend über die Prognose ihres Kindes informiert werden, fühlen sich in ihren Hoffnungen gestärkt, selbst wenn die Prognose nicht günstig ist. »
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Die Analyse von mehr als 85000 Krankengeschichten macht darauf aufmerksam, wie stark die Wahl des Spezialisten, an den sich Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom wenden, die schliesslich eingesetzte Therapie vorausbestimmt.»
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