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Overnight Report vom Jahrestreffen der American Society of Clinical Oncology 2007


CHICAGO, 4. Juni 2007

Pegyliertes Interferon a2b verzögert Melanom- Progression

Die abschliessenden Resultate einer Phase-III-Studie mit pegyliertem Interferon a2b beim fortgeschrittenem Melanom des Stadiums III präsentierte anlässlich des 43. Jahreskongresses der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie Professor Dr. Alexander Eggermont, Erasmus Universität in Rotterdam.

Es handelt sich um die bisher grösste Studie zur adjuvanten Therapie, die beim malignen Malignom im Stadium III bisher durchgeführt wurde, sie schloss 1256 Patienten ein. Sie erhielten randomisiert entweder pegyliertes Interferon über 5 Jahre oder wurden nur beobachtet. Die Arbeitsgruppe wünschte sich Aufschluss über Wirksamkeit und Toxizität.

Primäre Endpunkte waren das Überleben ohne Fernmetastasen (DMFS, distant metastases free survival) und das relapsfreie Überleben, sekundärer Endpunkt war das Gesamtüberleben. Insgesamt konnten die Patienten im MIttel 3,8 Jahre beobachtet werden.

Das relapsfreie Überleben unterschied sich in den beiden Gruppen signifikant; die Vier-Jahres-Rate betrug unter pegyliertem Interferon a2b 46%, unter Beobachtung 39% (p=0,01), das bedeutet einen Benefit bei einem von 14 Patienten, betonte Prof. Eggermont. Im Durchschnitt betrug die Dauer bis zum Auftreten eines Relapses 2,9 versus 2,1 Jahre.

Im Fernmetastasen freien Überleben sowie im Gesamtüberleben unterschieden sich beide Strategien dagegen nicht signifikant. Der Nutzen wurde vor allem bei den Patienten beobachtet, die einen N1-Befund hatten (nur mikroskopische Lymphknoten-Beteiligung), nicht dagegen bei Patienten mit makroskopischem Lymphknotenbefall. Bei den Patienten im N1-Stadium war auch das Fernmetastasen freie Überleben verlängert. UNo





 
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