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Overnight Report vom EUROGIN Paris, April 2006


Paris, 1. Mai 2006

Und nicht zuletzt die Frage der Kosten

Lohnt sich die HPV-Impfung wirtschaftlich?

PARIS – Entscheidungsanalytische Modelle und Markow-Szenarien, die klare Aussagen zur Kosteneffektivität von Screening und Vorsorgeprogrammen beim Gebärmutterhalskrebs gaben, werden zur Evaluation der Kosteneffektivität einer HPV-Routineimpfung herangezogen.

Um die Kosteneffektivität der Impfungen richtig beurteilen zu können, ist es sinnvoll, auf die Erfahrungen und Kenntnisse der Kosteneffektivität von Strategien zur Prävention des Gebärmutterhalskrebs zurückzugreifen, erklärte Dr. E. Meyers, Department of Obstetrics & Gynecology, Duke University Medical Center, Durham.

Entscheidungsanalytische Modelle sind notwendig, wenn Studien zur Langzeitevaluation von Screeningverfahren nicht durchführbar oder ethisch nicht zu rechtfertigen sind.

Durch Anwendung neuartiger Technologien und unter Berücksichtigung der viralen Grunderkrankung mit humanen Papillomviren (HPV) sollen kosteneffiziente Vorsorgeprogramme gegen den Gebärmutterhalskrebs entwickelt werden, die die Kombination von Screeningprogrammen mit Routineimpfungen beinhalten. Die therapeutische und prophylaktische Vakzinierung könnte einen späteren Beginn und grössere Intervalle des Screenings erlauben.

Offen bleiben unter anderem noch Fragen zum volkswirtschaftlichen Wert der Routineimpfung von Männern, dem Impfschutz gegen HPV 6 und 11 sowie nach dem optimalen Impfalter.

Sandra Krüger


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