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Overnight Report vom EUROGIN Paris, April 2006


Paris, 1. Mai 2006

Kampf dem Gebärmutterhalskrebs

Impfung könnte Durchbruch bringen

Eine besonders grosse Hoffnung könnte eine Impfung gegen HPV für die Entwicklungsländer bedeuten, in denen regelmässige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen noch nicht Standard sind und in denen deshalb noch immer viele Frauen auf Grund einer fehlenden oder zu späten Behandlung an Gebärmutterhalskrebs sterben.

Doch auch in den Industrieländern kann der konsequente Einsatz der Impfstoffe langfristig einen Grossteil der jährlichen Neuerkrankungen und Todesfälle verhindern. Und nicht zuletzt könnten mit der Impfung zahlreiche Kontrolluntersuchungen vermieden werden, die nötig sind, um festzustellen, ob eine Infektion mit den HPV-Stämmen 16 oder 18 vorliegt und somit ein Beitrag zur Kosteneffektivität geleistet werden, meinte Dr. Felicity T. Cutts von der Initiative für Impfforschung der WHO am EUROGIN 2006.

Wenn der Vierfach-Impfstoff zum Einsatz kommt, bietet er Schutz gegen HPV-16 und -18 und kann damit einen Grossteil aller Zervixkarzinome verhindern helfen und obendrein Infektionen mit HPV-6 und -11 verhüten, die die Auslöser von Genitalwarzen sind.

Sandra Krüger>


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