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Dienstag, 07.02.2012     Medical Tribune Group





Overnight Reports von der Digestive Disease Week, Los Angeles, Mai 2006


Clostridium difficile Infektion: Neue Therapiemöglichkeiten?

Die Behandlung einer Infektion mit Clostridium difficile erfolgt normalerweise mit Metronidazol oder Vancomycin. Allerdings erleiden bis zu 20% der so behandelten Patienten ein Rezidiv. Am DDW 2006 wurde nun ein neues Behandlungsprinzip vorgestellt. » weiter


Die ROM-III-Kriterien sind da

Schon seit langem wurden sie angekündigt, jetzt wurden sie erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt: die ROM-III Kritrien. Während die generellen Kriterien des Reizdarms wenig verändert wurden, bedeuten die neuen Dyspepsie-Kriterien doch eine deutliche Änderung zu den ROM-II-Kriterie. » weiter


COX-2 Antagonisten plus PPI zur Blutungsprophylaxe

Die Markteinführung der COX-2-Antagonisten hat die Gefahr von therapiebedingten Ulzera deutlich reduziert. Allerdings ist bei Patienten mit einer Anamnese einer NSAR bedingten Ulkusblutung weder die Kombinationstherapie mit NSAR plus PPI noch die Therapieumstellung auf einen COX-2-Antagonisten ausreichend, um ein Blutungsrezidiv zu vermeiden. Hilft die Kombi-Therapie weiter? » weiter


Saccharomyces Boulardii: Dem Wirkmechanismus auf der Spur

Der apathogene Hefepilz Saccharomyces boulardi hat in den letzten Jahren wegen seiner Wirkung bei infektiösen sowie chronisch entzündlichen Darmerkrankungen viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Über dessen Wirkmechanismus war allerdings bislang wenig bekannt. » weiter


Colitis ulcerosa: Hochkonzentriertes Mesalazin einmal täglich

Dank einer neuen Darreichungsform des altbewährten Therapeutikums 5-Aminosalicylsäure genügt jetzt eine einmal tägliche Einnahme, berichtete Professor Dr. William J. Sandborn von der Mayo Clinic in Rochester an der Digestive Disease Week 2006. » weiter


Inhaltsstoff von Chili als Diagnostikum bei Magenschmerzen

Capsaicin ist bekanntlich jene Substanz, welche Chili seine Schärfe gibt und bestimmte Rezeptoren (VR1), die sich auf schmerzleitenden Nervenbahnen befinden, stimuliert und so seine charakteristische Wirkung entfaltet. » weiter


Octreotid zur Prophylaxe der Darmblutung

Die chronische okkulte Blutung ist häufig auf Angiodysplasien im Gastrointestinaltrakt zurückzuführen. Wenn diese einer endoskopischen Therapie nicht zugängig sind, gehört der Patient bei entsprechender Klinik unters Messer. Sind die Patienten allerdings nicht operabel, so steht man vor einem Dilemma. » weiter


Verbesserte Therapie des Hepatorenalen Syndroms

Die Prognose des hepatorenalen Syndroms ist schlecht. Die derzeit häufig durchgeführte Behandlung ist eine Kombinationstherapie mit Octreodit, einem Vasopressor und Albumin. » weiter


Morbus Crohn: Neue Therapieoption in Sicht

Teduglutid, ein Analogon des glukagonähnlichen Peptids verfügt über entzündungshemmende Eigenschaften, von denen Morbus Crohn-Patienten profitieren könnten. » weiter


Subkutan an den Darm: Neuer Antikörper gegen Morbus Crohn

Eine Möglichkeit gezielt gegen inflammatorische Zytokine beim Morbus Crohn vorzugehen, liegt in der Bindung des Tumornekrosefaktors-alpha durch Antikörper. Einen neuen Antikörper, Certolizumab, stellte Professor William J. Sandborn von der Mayo Clinic in Rochester. » weiter


Entzündungsmarker im Stuhl: Calprotectin statt Koloskopie?

Ein im Stuhl nachweisbares Protein hilft beim Ausschluss einer organischen Darmerkrankung - und erspart Patienten sogar die Koloskopie, berichtete Dr. Gianmichele Meucci, Ospedale Valduce, Como, an der Digestive Disease Week 2006. » weiter


Diarrhoe bei Kleinkindern: Den Rotaviren keine Chance

Es gibt neue Wege, gegen den häufigsten Auslöser einer schweren Gastroenteritis im Kleinkindalter vorzugehen. Während einerseits eine aktive Immunisierung gegen Rotaviren möglich ist, gibt es auch Fortschritte in der Therapie der viralen Gastroenteritis bei Säuglingen und Kleinkindern. » weiter


Morbus Crohn: Remissionserhalt mit Budesonid ist auch langfristig sicher

Das topisch wirksame Steroid Budesonid ist bei mildem bis moderatem Verlauf eines Morbus Crohn wirksam und auch langfristig sicher und gut verträglich, so eine Studie. » weiter


Bremsen ACE-Hemmer das Tumorwachstum?

Patienten, die einen ACE-Hemmer einnehmen, tun nicht nur Gutes für Herz und Nieren. Sie halbieren auch ihr Risiko eines gastrointestinalen Tumors. » weiter


PPI zur Prophylaxe des Bltungsrezidivs

Auch heute diskutierte man wieder Möglichkeiten und Maßnahmen, wie man das Blutungsrezidiv vermeiden könnte. Aus der University of Hong Kong stammt Dr. P.W. Chiu, der mit seinen Kollegen Patienten nach endoskopischer Blutstillung bei oberen Gastrointeswtinalblutungen untersuchte. » weiter


Laktasemangel - Neue Diagnosemöglichkeit

Eine Schweizer Gruppe aus dem Universitätsspital Zürich hat untersucht, ob der Nachweis eines genetischen Defekts zukünftig als diagnostischer Test zum Nachweis einer Lactoseintoleranz herangezogen werden könnte. » weiter


Patientenakzeptanz der bildgebende Untersuchung des Kolons

Eine Schweizer Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Patientenakzeptanz der Magnetresonanz-Kolonographie imVergleich zur Koloskopie. » weiter


Therapieinduzierte Pankreatitis - Spielen die Gene eine Rolle?

Etwa 3% der Patienten, die wegen Mobus Crohn oder Colitis ulcerosa eine Therapie mit Azathioprin erhalten, entwickeln eine Pankreatitis. Die Ursache dieser Therapie-assoziierten Pankreatitis ist unbekannt. » weiter


Barrett Ösophagus: Biomarker erlauben gezielteren Therapieeinsatz

Die Photodynamische Therapie (PDT) des Barrett Ösophagus ist eine Therapieoption bei Barrett Ösophagus mit hochgradiger Dysplasie. Obwohl sich die Therapie als effektiv erwiesen hat, sprechen dennoch nicht alle Patienten darauf an. » weiter


Einsatz von PPI auch bei überempfindlichem Ösophagus ohne Reflux sinnvoll

Die Protonenpumpenhemmer (PPI) sind heutzutage bei der Therapie von Sodbrennen nicht mehr wegzudenken. Dennoch gibt es Patienten, die einfach nicht auf die Therapie anzusprechen scheinen. » weiter


Mögliche neue Therapieoption bei Hepatitis-C-Infektion

Die Einführung von PEG-Interferon hat die Therapie der Hepatitis C deutlich verbessert, dennoch sind die Erfolge nach wie vor nicht optimal. » weiter






 
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