Overnight Reports vom 25. Kongress des Collegium Internationale Neuro-Psychopharmacologicum,
Chicago, 2006
Was steckt hinter der therapieresistenten Depression?
Etwa 15 bis 30% depressiver Patienten zeigt trotz optimaler Pharmakotherapie
keinerlei Symptomverbesserung. Oft stecken metabolische oder andere Erkrankungen
dahinter, die es auszuschliessen gilt. »
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Erwachsene mit ADHD fahren mit Methylphenidat besser
Erwachsene mit ADHD berichten oft, dass sie deutlich besser Auto fahren, wenn
sie zur Behandlung Methylphenidat verwenden. Dies konnte jetzt in einem naturalistischen
Fahrtest objektiv bestätigt werden. »
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Neues Medikament hilft beim Rauchstopp
In den USA wollen 70% der Raucher von den Zigaretten loskommen, aber nur ein
kleiner Bruchteil (7%) hält die Rauchabstinenz länger als ein Jahr durch. Schon
nach wenigen Tagen kehren die meisten zum gewohnten Verhalten zurück. Bei der
Überwindung der starken körperlichen Abhängigkeit können Medikamente behilflich
sein. Jetzt wurde in den USA ein neues rezeptpflichtiges Medikament zur Behandlung
beim Rauchstopp registriert. »
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Depression, Essstörungen, Abhängigkeit: Was bringt die Zukunft für ADHS-Kinder?
Nach den Ergebnissen einer amerikanischen Langzeitstudie haben Kinder mit ADHS
als Teenager und junge Erwachsene ein höheres Risiko psychische Störungen zu
entwickeln als ihre gesunden Altersgenossen. »
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Eine Depression kommt selten allein: Zusätzliche Angststörungen verschlechtern die Prognose
In der klinischen Praxis kommen Depression und verschiedene Angststörungen
häufig miteinander vor. "Reine" Angststörungen sind eher selten. Eine effektive
Behandlung sollte darum auf beide Krankheitsbilder abzielen. »
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Medikamente bei bipolaren Störungen und Depression: Was ist bei Frauen zu beachten?
Die medikamentöse Behandlung psychiatrischer Störungen erfordert bei Frauen
besondere Aufmerksamkeit, vor allem während der Schwangerschaft und bei Einnahme
von Kontrazeptiva. »
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Schlechte Aussichten für psychotische Patienten: Metabolische Störungen reduzieren
die Lebenserwartung
Kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes mellitus findet man häufig bei Patienten
mit Schizophrenie. Etwa 40 % dieser Patienten versterben an kardiovaskulären
Ursachen. »
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Pränatale Infektionen: Werden Schizophrenien immunologisch ausgelöst?
Epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass das spätere Schizophrenierisiko
durch virale und bakterielle Infektionen der Mutter während der Schwangerschaft
erhöht wird. »
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Gefährliche Depression nach Hirnschlag: Machen Zytokine depressiv?
Depressionen nach Schlaganfall verschlechtern die Erholungschancen und erhöhen
das Sterberisiko während den nächsten sieben Jahren. »
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Depression bei Kinder: Fischöl kann helfen
Immer häufiger leiden auch Kinder an einer Depression, die Prävalenz wird auf
2 bis 4 % geschätzt. Die kleinen Patienten scheinen von einer Therapie mit Omega-3-Fettsäuren
zu profitieren. »
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Psychopharmaka mit mehreren Wirkmechanismen
Psychopharmaka mit mehreren Wirkmechanismen (z. B. trizyklische Antidepressiva)
wurden abschätzig als "dreckig" bezeichnet, als der Stern der "sauberen", selektiven
Medikamente mit einem einzigen therapeutischen Wirkmechanismus aufging (z. B.
SSRI's). Doch das Pendel schlägt wieder in die andere Richtung aus. »
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Alzheimer-Demenz, Parkinson-Krankheit: Grüner Tee wirkt neuroprotektiv
Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz oder Parkinson-Krankheit
entstehen multifaktoriell durch komplexe toxische Einflüsse, die das Absterben
von Neuronen provozieren. »
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