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Dienstag, 07.02.2012     Medical Tribune Group





Overnight Reports vom Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology, Atlanta, Juni 2006


Betreuung von Krebspatienten: Mehr als nur Stahl, Strahl und Medikamente

Ein wichtiger Schwerpunkt am 42. Jahrestreffen der American Society for Clinical Oncology war der Umgang mit Krebspatienten jenseits der klassischen Krebstherapien, die sich um Tumorschrumpfung, Metastasierung und Gesamtüberleben kümmern. » weiter


Brustkrebsrisiko und Freizeitsport: Hormonrezeptorstatus spielt eine Rolle

Die prospektive Iowa Women's Health Study läuft seit 18 Jahren und beobachtet über 40'000 postmenopausale Frauen. Dr. A. Bardia von der Mayo Clinic in Rochester untersuchte in dieser Population die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf das Brustkrebsrisiko und begab sich als Unikum auch auf die Ebene des Rezeptorstatus. » weiter


Nierenzellkarzinom: Requiem für Interferon

Als "Requiem für Interferon" wurde eine Studie von Dr. Robert J. Motzer bezeichnet, die Sunitinib bei Ersttherapie für das metastasierte Nierenkarzinom prüfte. Das progressionsfreie Überleben war im Vergleich zu Interferon auf dem geradezu sensationellen Niveau von p < 0,000001 signifikant verlängert. » weiter


Lance Armstrong: Ein Herz für Krebs-Überlebende

3,5% aller Einwohner der USA und vermutlich ebenso viele in anderen westlichen Kulturen sind Überlebende einer Krebstherapie. Der siebenfache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong gehört zu ihnen. Er wurde am 42. Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology geehrt für sein Engagement in der von ihm gegründeten Stiftung Livestrong SurvivorCare, die sich um die Belange von Krebs-Überlebenden kümmert. » weiter


Impfen auch gegen Vaginal- und Vulvakarzinom wirksam

Bei Zervixkarzinom wurden bereits gute Ergebnisse mit einer Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) erreicht. Jetzt zeigen Ergebnisse, dass diese Impfung auch bei Vaginal- und Vulvakarzinom gleich effektiv sein könnte . » weiter


Raloxifen, Tamoxifen: 20 000-Frauen-Studie zur Brustkrebsprävention vorgestellt

80'000 Behandlungsjahre überblickt die am 42. Jahreskongress der American Society for Clinical Oncology vorgestellte STAR-Studie. Sie verglich Tamoxifen und Raloxifen bei postmenopausalen Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko. » weiter


Metastasierter Brustkrebs: Neue Alternative zu Anthrazyklin-Chemotherapie

Die anthrazyklinbasierten Chemotherapien bei metastasiertem Brustkrebs sind unter anderem mit einem Risiko für febrile Neutropenien behaftet. Eine deutsche Arbeitsgruppe um Dr. H. Lück, Wiesbaden, prüfte ein Regime mit Capecitabin anstelle des Anthrazyklins. » weiter


Yoga randomisiert untersucht: Nützlich bei Brustkrebs

Am renommierten Anderson Cancer Center der Universität in Houston prüfte eine Arbeitsgruppe von Dr. Lorenzo Cohen die Wirkung von Yoga bei Brustkrebspatientinnen, die sich einer Radiotherapie unterzogen. Seine Studie untermauerte mit Evidenz, was Dr. Cohen von seiner Grossmutter bereits immer eingetrichtert bekam: Yoga wirkt positiv. » weiter


Fünf Jahre zielgenaue CML-Therapie: Ergebnisse hocherfreulich

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends startete die bisher längste Studie zu einer sogenannten "targeted cancer therapy", einer zielgerichteten Krebstherapie. Dr. Brian J. Druker vom Oregon Health & Science University Cancer Institute stellte nun sehr eindrucksvolle Daten zur Therapie der chronischen myeloischen Leukämie (CML) mit Imatinib vor. » weiter


Hängt die Überweisung zum Onkologen von der Krebsart ab?

Für einige Diskussionen sorgte eine Studie zur Überweisungspraxis von Grundversorgern. Dr. Timothy Wassenaar, University of Wisconsin in Madison, wies nach, dass Grundversorger dazu tendieren, Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs eher zu einem Onkologen zu überweisen als Patientinnen mit fortgeschrittenem Lungenkrebs. » weiter


Lungenkarzinom: Adjuvante Chemotherapie Älteren keinesfalls vorenthalten

Die adjuvante Chemotherapie nach Resektion eines nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms hat sich etabliert, aber bislang war wenig darüber bekannt, ob auch ältere Patienten davon profitieren. » weiter


Klein und speziell: Störfeuer in der Krebszellkommunikation

Bei den Krebstherapien gibt es zwei wesentliche Ansätze: die Antikörper, die ausserhalb der Zelle an Rezeptoren andocken, und die sogenannten "kleinen Moleküle", die in die Zelle eindringen und dort die Kommunikation der Krebszellen stören. » weiter


Bei Lungenkrebs alles ausgeschöpft? Wieder eine neue Tür geöffnet

Sunitinib wirkt an verschiedenen Schaltern der Zellkommunikation und wurde kürzlich zur Behandlung des gastrointestinalen Stromatumor (GIST) zugelassen; für das Nierenzellkarzinom wird die Zulassung ebenfalls in naher Zukunft erwartet. » weiter







 
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