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Overnight Report vom Jahreskongress der American Heart Association, Chicago 2006


CHICAGO, 16. November 2006

Frischer Wind erreicht die Windy City

Frischer Wind aus Japan erreichte am diesjährigen AHA-Kongress die als “Windy City” bekannte Metropole Chicago, als Dr. Musafumi Kitakaze die günstigen Resultate der J-WIND-Studie vorstellte.

J-WIND ist das Kürzel für die “Japan-Working Groups of Acute Myocardial Infarction for the Reduction of Necrotic Damage by ANP or Nicorandil”. In dieser Studie reduzierte humanes atriales natriuretisches Peptid (hANP) Herzmuskelschäden infolge akuten Myokardinfarktes um 14,7%. Gleichzeitig wurde damit die Rehospitalisierungsrate nach Ballondilatation um 83,6% gesenkt. Der Kaliumkanal-Aktivator Nicorandil auf der anderen Seite verringerte Herztodesfälle um 38%, ohne jedoch die Infarktgrösse zu beeinflussen oder das Überleben zu verlängern.

Insgesamt 1216 Patienten waren in diese prospektive Studie eingeschlossen. Sie erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder eine hANP-Infusion für jeweils drei Tage oder eine initiale Dosis Nicorandil, gefolgt von einer 24-stündigen Infusion.

Die Prüfer betrachten, laut Dr. Kitakaze, hANP als “hoffnungsträchtige Begleittherapie zur Reduktion von Infarktgrösse und Rehospitalisierung infolge von Herzversagen”. BR





 
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