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Donnerstag, 17.05.2012     Medical Tribune Group





Beiträge aus der Altersmedizin -Übersicht


Alles eine Frage der Flüssigkeit

Ohne Demenz kein Delir

Warum sind alte Menschen so leicht ins Delir zu befördern? Und wie lässt sich das verhindern? Professor Dr. Walter Seiler der Akutgeriatrischen Universitätsklinik, Kantosspital Basel, hat konkrete Tipps.

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Geriatrisches Assessment

Abfragen allein reicht nicht

Das Alter ist oft der einzige Parameter, den Senioren gemeinsam haben. Wenns um Therapieentscheidungen geht, können sie nicht über einen Kamm geschert werden. Mit dem geriatrischen Assessment lässt sich dagegen der Zustand eines Patienten genügend erheben, um ein massgeschneidertes Therapiekonzept zu entwickeln.

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Psychotherapie nach Verlust im Alter

Wer nicht trauert, wird depressiv. Alte Menschen erstarren oft regelrecht nach dem Hinschied ihres Lebenspartners. Sie aus der krank machenden Depression hin zur Trauer zu führen, ist auch eine Form von Suizidprophylaxe. Man muss nur früh genug reagieren.

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Geriatrie beginnt pränatal

Wie lässt sich gut altern?

Gesundheit ist ein Kapital, das man durch geschickte Investitionen so vermehren kann, damit es von einem möglichst hohen Niveau aus langsamer zur Neige gehen kann. Die Nutzung dieser Option ist eine Bildungsfrage.

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Die verletzte Schulter

Schulterprobleme bei Betagten

Bewegungseinschränkungen und Schmerzen in der Schulter sind im Alter ein häufiges Problem - und oft eine Crux. Es stellt sich auch oft die Frage, wie aktiv man noch vorgehen soll, insbesondere ob ein operatives Vorgehen angezeigt ist. Alles steht und fällt mit der exakten Diagnose.

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Alte Menschen profitieren sehr von Hypertoniebehandlung

Aber gewusst wie

Weil das kardiovaskuläre Risiko mit dem Alter steigt, lohnt es sich in zunehmendem Masse, einen erhöhten Blutdruck zu senken. Eine Hypertonietherapie beim betagten Patienten folgt aber besonderen Regeln. Bekanntlich ticken die Uhren in dieser Altersklasse ja etwas anders ...

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Alzheimerforschung

Ist die Impfung begraben?

Vor ein paar Jahren hat eine klinische Studie mit einer Alzheimervakzine grosse Hoffnungen geweckt. Dann tauchten schwere Nebenwirkungen auf, und die Geschichte wurde aufs Eis gelegt. Wars das? Oder geht in dieser Hinsicht etwas weiter? Professor Dr. Christoph Hock, Psychiatrische Universitätsklinik, damals als Studienarzt mit dabei, gibt Auskunft.

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Nach einschlägigem Ereignis ...

Reinsult effizient verhindern

Je schneller bei einem Hirnschlag die geeigneten Massnahmen getroffen werden, umso besser für den Patienten. Das spricht für spezialisierte Teams wie solche in Stroke Units. Womit lässt sich aber ein Zweitereignis verhindern - mit Plättchenhemmer oder Antikoagulation?

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Rehabilitation nach Hirnschlag

Frühe Armstimulation zahlt sich aus

Jeden Tag ein halbstündiges Armtraining im Schaukelstuhl schon früh nach dem Hirnschlag verbessert das Rehabilitationsergebnis nachhaltig über mehrere Jahre.

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Das postoperative Delir

Viel zu häufig unerkannt

Gerade bei älteren Patienten kommt es postoperativ häufiger zum Delir. Erkannt wird es zumeist nur, wenn es mit Agitation einhergeht. Auch für die postoperative kognitive Dysfunktion ist das Alter ein Risikofaktor.

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Schlafstörungen bei Parkinsonpatienten

Blaue Flecken vom Träumen

Fragen Sie bei Parkinsonpatienten unbedingt nach Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit. Welchen Formen in der Praxis häufig sind und welche Behandlung Erfolg verspricht, verriet Professor Dr. Claudio Bassetti, Leitender Arzt der Neurologischen Poliklinik, Universitätsspital Zürich, an einer von Novartis unterstützten Fortbildungsveranstaltung von Harvard Medical International.

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Auch im Alter bleibt die Hypertonie gefährlich

Behandeln Sie konsequent

Lohnt sich eine Hypertonietherapie bei Betagten noch, ist ein Bluthochdruck im Alter überhaupt schädlich? Die beiden sehr häufig gestellten Fragen beantwortet der Leiter der Medizinischen Poliklinik Professor Dr. Edouard Battegay vom Universitätsspital Basel mit einem sehr dezidierten "Ja". Die Hochdrucktherapie bei Alten hat aber ihre Tücken.

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Ganz oder gar nicht beim Vorhofflimmern

Halbherzig Cumarin lockt Apoplex!

Braucht ein Patient mit Vorhofflimmern eine Antikoagulation, gilt das Motto "ganz oder gar nicht". Kollegen, die Phenprocoumon halbherzig dosieren, machen nicht nur den Schlaganfall-Schutz zunichte, sondern bringen ihren Patienten in noch grössere Gefahr.

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Bevor Sie Senioren zum Ops schicken

Diese Kräuter sollten Sie absetzen

Muss Ihr Patient operiert werden, sollten Sie ihn nach Phytotherapeutika fragen. Die beliebte Selbstmedikation kann nämlich die Operation verpfuschen oder in die Rekonvaleszenz hineinfunken.

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Virusinfektionen bei Betagten

Grippemortalität wird steigen

Für Betagte ist die Grippe kein Pappenstiel. Sie erholen sich, wenn überhaupt, nur schwer davon. Doch trotz Impfung sind sie nur schlecht geschützt. Wie sich ihr Schutz verbessern liesse und worauf Sie im Infektionsfall achten sollten, war an einer Forbildungsveranstaltung der Medizinischen Gesellschaft Basel zu hören.

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Besucher aus dem Nichts

Halluzinationen quälen sehbehinderte Senioren

Plötzlich sitzt eine irreale Person im Sessel gegenüber, oder aus dem Nichts tauchen wunderschöne Blumensträusse auf: Optische Halluzinationen sind gerade bei älteren Menschen mit Sehbehinderungen keine Seltenheit. Um nicht für verrückt gehalten zu werden, spricht allerdings kaum einer über solche Täuschungen.

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Trotz fehlender Studien längst nicht vom Tisch

Fluorid bremst Osteoporose

Angesichts zahlreicher moderner Osteoporose-Therapeutika wie Bisphosphonate, selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren oder rekombinantes Parathormon scheint die Fluoridtherapie immer mehr in den Hintergrund zu geraten. Vielleicht zu unrecht, meint Professor Dr. Johann D. Ringe aus Leverkusen.

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