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Medienmitteilung


BASEL, 30. August 2011

Für eine optimale psychiatrische und schmerztherapeutische Gesundheitsversorgung

Neue Kooperation zwischen den UPK Basel und der Schmerzklinik Basel

Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) und die Schmerzklinik Basel kooperieren im Bereich der psychiatrischen und schmerztherapeutischen Gesundheitsversorgung. Durch den Angebotsausbau und die Nutzung der Kooperationsmöglichkeiten profitieren die Patientinnen und Patienten auch langfristig durch verbesserte und umfassendere Behandlungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit erlaubt den Kliniken zudem eine gemeinsame Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Bereichen Schmerztherapie und Psychiatrie sowie eine verstärkte Forschungstätigkeit.

Seelische Notlagen und Schmerzen gehen häufig gemeinsam einher. Neuesten Forschungsergebnissen zufolge leiden bis zu einem Drittel der Menschen mit Schmerzstörungen auch an Angst-, affektiven- und Schlafstörungen. Umgekehrt leiden psychisch Kranke oftmals an körperlichen Schmerzen. Beispielsweise berichten durchschnittlich zwei Drittel der Personen mit einer Depression über körperliche Schmerzen. Um den Betroffenen die optimale Betreu-ung zukommen zu lassen, kooperieren die UPK und die Schmerzklinik Basel deshalb neu in der psychiatrischen Diagnostik und Behandlung sowie in der Schmerztherapie. Der Angebotsausbau bietet den Patientinnen und Patienten der beiden Kliniken einen direkten und umfassenden Zugang zu den erforderlichen konsiliarischen psychiatrischen und schmerztherapeutischen Abklärungen und stellt eine wissenschaftlich erstklassige Diagnostik sowie medizinisch-therapeutische Betreuung sicher. Neben den stationären Angeboten werden auch regelmässige ambulante Psychiatrie-Sprechstunden von Fachärztinnen und –ärzten der UPK in der Schmerzklinik Basel am Hirschgässlein 11-15 sowie im Zentrum für Affektive -, Stress- und Schlafstörungen (ZASS) im Faeschhaus an der Spitalstrasse 22 angeboten.

Die Zusammenarbeit der beiden Kliniken erstreckt sich ebenfalls auf gemeinsam durchgeführte Veranstaltungen in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung von ärztlichen, psychologischen und pflegerischen Fachpersonen sowie auf die Erstellung von Gutachten in den entsprechenden Fachgebieten. Zudem stärkt die Kooperation die transfakultäre Forschungs-plattform (Medizinische und Psychologische Fakultät der Universität Basel) im Bereich Schmerzforschung.





 
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