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Freitag, 10.09.2010     Medical Tribune Group





Auswirkungen der Luftschadstoffbelastung auf die Gesundheit - Sapaldia-Studie

Am 25. Januar 2010 startet in der ganzen Schweiz der dritte Teil der Sapaldia-Langzeitstudie. Der Fokus der Forscher ist diesmal vor allem auf die komplexen Zusammenhänge bei der Entstehung von Krankheiten ausgerichtet (Auswirkungen verschiedener Faktoren wie Luftschadstoffe, Ernährung, Bewegung und der Gene auf die Lungenfunktion).

Sapaldia ist eine epidemiologische Langzeitstudie, welche die Auswirkungen der Luftschadstoffbelastung auf die Gesundheit der Menschen untersucht. Die Studie läuft seit 20 Jahren und ist die wichtigste, bevölkerungsbezogene Langzeitstudie der Schweiz. Die Studie kann auf viele Erfolge zurückblicken: So basiert der Feinstaub-Grenzwert in der Schweiz wesentlich auf Daten dieser Studie. Weitere Erkenntnisse wurden zu den Themen Passivrauchen, Asthma und Herz-Kreislauferkrankungen gewonnen.

Im Jahre 1990 wurde das Projekt gestartet. 9651 Personen aus der ganzen Schweiz wurden damals ausgewählt und untersucht. Im Fokus der Forscherinnen und Forscher standen vor allem die drei wichtigsten Atemwegserkrankungen Asthma, chronische Bronchitis und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD).

Im Jahre 2002 wurde die zweite Teilstudie durchgeführt. Erneut wurden die gleichen Personen aus Sapaldia 1 um ihre Teilnahme angefragt und 8062 Personen liessen sich befragen und untersuchen.

Nun beginnt die herkulische Aufgabe von neuem: Etwa 8000 Personen werden angefragt und für die Untersuchungen aufgeboten. Die Untersuchungen werden bis Ende Jahr dauern und werden in den Zentren in Aarau, Basel, Davos, Genf, Lugano, Montana, Payerne und Wald durchgeführt.





 
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