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Samstag, 04.02.2012     Medical Tribune Group





Neues vom Prix Perspectives

Der mit 25'000 CHF dotierte Förderpreis erweitert den Bewerberkreis ab 2011

Baar, August 2010 - Bereits dreimal wurde der mit 25'000 CHF dotierte Förderpreis Prix Perspectives von der Janssen-Cilag AG verliehen. Ausgezeichnet wurden seit 2006 Schweizer Projekte, die sich in den Bereichen Schizophrenie und Bipolare Störungen engagieren. 2011 wird der Preis erneut verliehen und dann können sich auch Menschen bewerben, die sich für Patienten mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- bzw. einer Hyperaktivitätsstörung) oder deren Angehörigen einsetzen.

Der Prix Perspectives hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zum Wohle von oben beschriebenen Erkrankten zu leisten. Mit 25'000 CHF werden Schweizer Projekte ausgezeichnet, die sich in den Bereichen Schizophrenie, Bipolaren Störungen und nun auch ADHS engagieren - ob Selbsthilfegruppen, Betreuungsangebote oder Kontaktstellen für Angehörige.

Schizophrenie - ein Tabuthema, über das wenig gesprochen wird. In der Öffentlichkeit weiss kaum jemand, was sich hinter Krankheiten wie Schizophrenie oder Bipolaren Störungen verbirgt. Diese Unwissenheit führt zu vielen Vorurteilen, entsprechend schwer fällt der Gesellschaft der Umgang mit psychisch Kranken.

Bei Patienten mit ADHS ist es ähnlich: Das so genannte Aufmerksamkeitsdefizit- bzw. Hyperaktivitätssyndrom ist eine bereits im Kindesalter beginnende psychische Störung, die sich durch Aufmerksamkeitsprobleme und Impulsivität sowie durch Hyperaktivität auszeichnet. Etwa drei bis zehn Prozent aller Kinder zeigen Symptome im Sinne einer ADHS, Jungen sind dabei deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachsenenalter hinein fortbestehen.

Betroffene und ihre Angehörigen stehen meist unter erheblichem Druck. Versagen in Schule oder Beruf und die Entwicklung von weiteren psychischen Störungen sind bei den Patienten häufig. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad, den jeweiligen Symptomen sowie dem Alter des Betroffenen. Wegen der Komplexität der Störung wird angestrebt, verschiedene Behandlungsansätze zu einer auf den Patienten und sein soziales Umfeld zugeschnittenen Therapie zu kombinieren.

2006 wurde der Förderpreis von Janssen-Cilag ins Leben gerufen und ist in den letzten Jahren auf grosses Interesse gestossen. Die positive Resonanz zeigt, dass eine Ausschreibung alle zwei Jahre der richtige Weg zur Förderung von engagierten Projekten ist. Wann der Bewerbungszeitraum beginnt, wird frühzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen auf der Website wwwprixperspectivesch.





 
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