Optimale Effizienz und Sicherheit bei kombinierter Behandlungsstrategie
MEDA: Mehrheit der Patienten mit Rhinitis benötigt Asthmabehandlung
Da es einen Zusammenhang zwischen Rhinitis und Asthma gibt, sollte bei Rhinitispatienten auch Asthma in Betracht gezogen werden. Menschen mit Rhinits bekommen häufig Asthma, und umgekehrt leiden Menschen mit Asthma häufig an Rhinitis. Bei neueren Studien von Bachert[1] zeigte sich, dass 84% der Asthmapatienten auch allergischen Schnupfen haben. Darum empfiehlt ARIA (Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma), eine Nichtregierungsorganisation, dass man Patienten mit Dauerschnupfen auf Asthma untersuchen sollte und diejenigen mit ständigem Asthma auf Rhinitis. Sowohl allergischer Schnupfen als auch Asthma sind systemische Entzündungen der oberen beziehungsweise unteren Atemwege. Um optimale Wirksamkeit und Sicherheit zu erzielen, sollte idealerweise eine kombinierte Strategie zur Behandlung der oberen und unteren Atemwege angewandt werden. So ist zum Beispiel das intranasale Antihistamin Azelastine (Allergodil®) ein wirksames und zuverlässiges Medikament für die oberen Atemwege Novopulmon® Novolizer® ist ein wirksame und zuverlässige Therapie für die unteren Atemwege.
Patienten mit allergischem Dauerschnupfen sollten mit Hilfe ihrer Krankheitsgeschichte, einer Brustuntersuchung, und, wenn möglich und nötig, der Evaluierung der Obstruktion des Atemstroms vor und nach dem Bronchodilator auf Asthma untersucht werden. Patienten mit Asthma sollte man angemessen auf Rhinitis testen (Vorgeschichte und körperliche Untersuchung). Auf der Website der ARIA (www.whiar.org) finden Patienten interaktive Fragebögen zur Lungengesundheit. Mit deren Hilfe können sie dann entscheiden, ob sie ihren Arzt zum Thema allergischer Schnupfen oder Asthma konsultieren wollen. Eine einfache Handhabung sowie die Gewährleistung einer wirksamen Medikation gelten als die wichtigsten Errungenschaften bei der erfolgreichen Behandlung der unteren und oberen Atemwege.
Allergische Rhinitis ist eine entzündliche Krankheit der oberen Atemwege, die allein in den USA ca. 58 Millionen Menschen betrifft. Behandlungsrichtlinien empfehlen Antihistamine - sowohl topisch (örtlich) als auch oral - als Mittel der ersten Wahl bei allergischer Rhinitis. Die topische Behandlung hat einige Vorteile gegenüber der systemischen. Mit einem Nasenspray kann die Medikation direkt an den Ort der allergischen Entzündung gelangen und somit wird eine höhere Konzentration von Antihistaminen in der Nasenschleimhaut erreicht. Auch erzielt man bei einer topisch angewandten Medikation eine schnellere Wirkung, das Risiko einer Interaktion mit begleitender Medikation wird minimiert, und das Potential für systemische Effekte reduziert. Unter den zurzeit verfügbaren Medikamenten gegen Rhinitis hat das Azelastine Nasenspray (Allergodil®) eine der kürzesten Reaktionszeiten bis zum Wirkeintritt (15 Minuten bei Nasenspray und ungefähr 3 Minuten bei Augentropfen)[2],[3]. Die Wirkung von Azelastine hält bis zu 12 Stunden an. Azelastine Nasenspray ist einfach im Gebrauch und verschafft schnelle Linderung bei allen mit Rhinitis einhergehenden Symptomen. Der größte Vorteil von Azelastine besteht darin, dass man es nur dann anwenden muss, wenn die Symptome auftreten.
Die Mehrheit der Rhinitispatienten benötigt auch eine Asthmabehandlung. Allergischer Schnupfen verschlimmert das Asthma, erhöht das Risiko eines Krankenhausaufenthalts und führt zu vermehrten Asthmaschüben. Heutzutage ist die Inhalationstherapie die effektivste Behandlungsmethode bei Asthma. Die Inhalation minimiert die benötigte Medikamentendosis und gewährleistet eine schnellere Wirkung. Dadurch gibt es weniger und nicht so gravierende Nebenwirkungen wie bei der systemischen Verabreichung.
Unter den verschiedenen Arten von Inhalatoren ist das altmodische, aber immer noch oft verwendete Treibgas-Dosieraerosol (pressurized metered-dose inhalers, pMDI) das komplizierteste Gerät in der Handhabung und bewirkt nur eine sehr geringe Lungendeposition[4],[5]. Die meisten Patienten sind nicht in der Lage, ihren pMDI richtig zu bedienen, wobei ca. 76 % der Patienten zumindest ein Fehler mit dem pMDI unterläuft[5],[6]. Der "cold freon"-Effekt und die Koordinationsprobleme beim Inhaliervorgang führen zu geringer Wirkstoffablagerung, was unkontrolliertes Asthma zur Folge hat. Trockenpulver-Inhalatoren (Dry Powder Inhalers, DPI) wie der Novolizer® sind einfach in der Handhabung, ermöglichen höhere Wirkstoffablagerungen - sogar bei niedrigen Inspirationsflussraten - haben nicht den "cold freon"-Effekt und erfordern keine Koordination von Inhalation und Betätigung des Inhalators[7]. Solch ein modernes und technisch funktional gestaltetes Mehrdosengerät ermöglicht es dem Patienten, seine Arznei erfolgreich einzuatmen, was zur gewünschten Asthmakontrolle führt. Laut Lavorini and ADMIT (Aerosol Drug Management Improvement Team) sollte ein Inhalator nur dann verschrieben werden, wenn man absolut sicher sein kann, dass der Patient in der Lage ist, ihn korrekt zu bedienen. Der Novolizer® erfüllt am besten die Anforderungen und Empfehlungen internationaler Experten[8]. Mit dem Novolizer® ist die Arzneimittelabgabe vollkommen unabhängig vom Inhaliervorgang des Patienten und bietet darum die Verlässlichkeit für eine erfolgreiche Inhalation[9].
[1] Bachert et al., J Allergy and Clin Immun, 123 (2), 2009
[2] Baumgarten CR et al 1994, J Pharmacol Ther, 3: 43-51
[3] Greiff L et al 1997, Clin Exp Allergy, 27: 438-44
[4] Crompton GK. Respir Med 2004; 98: Suppl. B, s35-s40.
[5] Crompton GK et al. Respir Med 2006; 100: 1479-1494.
[6] Molimard M. Curr Med Res Opin 2005; 21: S33 - S38
[7] Newman SP et al. Respir Med 2002; 96: 293-304.
[8] Lavorini F et al. Respir Med 2008; 102: 593-604
[9] Petzold et al., JOURNAL OF AEROSOL MEDICINE AND PULMONARY DRUG DELIVERY; Vol.21, Number 3, 2008
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